E-Serien

Erste Rennen mit Pilot:innen 2024: Airspeeder stellt neues Flugauto MK-4 in Adelaide vor

Svenja König

Svenja König

Airspeeder-MK4-Flugauto-1

Nachdem 2022 erste Rennen mit ferngesteuerten Flugautos als "EXA Series" ausgetragen wurden, hat die Rennserie Airspeeder kürzlich den "MK4" vorgestellt - ihr erstes von Menschen pilotiertes Flugauto. Als "Formel 1 der Lüfte", wie sich die Serie selbst bezeichnet, sollen ab 2024 Rennen mit bis zu 20 Pilot:innen in zehn Teams stattfinden.

Seine Höchstgeschwindigkeit von 360 km/h soll der MK4, das schnellste elektrisch angetriebene Senkrechtstart- und Landungsfahrzeug (kurz: eVTOL) von Alauda Aernautics, 30 Sekunden nach dem stehenden Start erreichen. Angetrieben wird das Flugauto von insgesamt acht Elektromotoren, die zusammen eine Leistung von 400 kW abrufen können.

Die Batterie erhält ihren Strom aus einem mit Wasserstoff angetriebenen Turbogenerator. Damit soll das 950 Kilogramm schwere Fahrzeug eine Reichweite von etwa 300 Kilometer zurücklegen können. Laut den technischen Daten der Rennserie soll dies für Rennaction zwischen fünf und 20 Minuten ausreichen. Da die Rennen allerdings länger gehen sollen, wird die Batterie in einem Boxenstopp gewechselt. Dieser dauere zurzeit etwa eine Minute.

"Wir haben die Fahrzeuge gebaut, den Sport entwickelt, die Rennlocations gesichert und Sponsoren sowie Technische Partner gewonnen", sagt Matt Pearson, CEO von Alauda Aernautics und Airspeeder. Zu den neu gewonnen Partnern gehört auch das Tech-Unternehmen Intel, das vor allem im Bereich der Software, Computertechnologie sowie Künstlicher Intelligenz der Sicherheitssysteme strategisch unterstützen wird.

Airspeeder ab sofort für Teams & Pilot:innen geöffnet

Mit der Vorstellung des MK4 auf der Motorsport Show in Adelaide ist die Serie offiziell in die Vorbereitungen für die erste Saison gestartet, die 2024 stattfinden soll. Dementsprechend können sich Pilot:innen und Teams ab sofort bei Airspeeder bewerben. "Jetzt ist es Zeit für die fortschrittlichsten Automarken, OEMs und Rennteams, Teil eines wirklich revolutionären Projekts und einem komplett neuen Motorsport zu werden", so Pearson weiter.

Die Rennen sollen in zehn bis 60 Meter Höhe an möglichst verschiedenen Locations ausgetragen werden - über Ozeanen, Wüsten, Schluchten und Schneefeldern. Ähnlich wie in der Extreme E wird es wenig bis gar keine Möglichkeiten geben, die Events vor Ort zu verfolgen. Livestreams sollen über digitale Kanäle zur Verfügung gestellt werden.

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