Extreme E

Extreme E auf Sardinien: Rosberg X Racing siegt am Sonntag, ABT Cupra disqualifiziert

Timo Pape

Timo Pape

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Rosberg X Racing hat den zweiten Island X Prix der Extreme E auf Sardinien für sich entschieden. Nachdem dem deutschen Team der Sieg am Donnerstag nachträglich abgesprochen wurden, setzten sich Johan Kristoffersson und Mikaela Ahlin-Kottulinsky im Finale am Sonntag auch regulär durch. ABT Cupra wurde nach Platz 2 nachträglich disqualifiziert, weil Jutta Kleinschmidt ihre Gurte nicht geschlossen hatte.

Zunächst traten alle männlichen Piloten der Teams Rosberg, X44, Sainz, Andretti und ABT an. Am Start entschieden sich drei Fahrer für die Ideallinie, zwei für den alternativen Weg. Im Dreikampf setzte sich Nasser Al-Attiya gegen Sebastien Loeb durch, doch Johan Kristoffersson - über die Alternativroute gekommen - fügte sich exakt zwischen den beiden Fahrzeugen ein. Führung somit für ABT Cupra vor RXR und X44. Timmy Hansen folgte als Vierter vor Carlos Sainz sr.

Der Spanier musste in der Folge abreißen lassen und schließlich sein Auto abstellen - technisches Problem für Sainz. An der Front brachte Al-Attiyah einen starken Vorsprung von gut fünf Sekunden in die Switch-Zone. Überholmanöver gab es in Runde 1 sonst keine. Dann stiegen die Fahrerinnen in ihre Autos.

Kleinschmidt fährt ohne Sicherheitsgurte

Dann Drama für ABT: Jutta Kleinschmidt bekam nach dem Cockpitwechsel ihre Sicherheitsgurte nicht geschlossen. Sie fuhr dennoch mit offenen Gurten als Erste zurück auf die Strecke. Mikaela Ahlin-Kottulinsky nahm die Fährte der Deutschen auf. Ebenfalls noch in Reichweite für den Sieg: Cristina Gutierrez und Catie Munnings.

Beim Wasserhindernis schlug Ahlin-Kottulinsky zu und überholte Kleinschmidt auf der Innenbahn. Die Schwedin konnte sich anschließend absetzen. Gutierrez machte nun ebenfalls Druck auf Kleinschmidt, kam jedoch nicht mehr vorbei. Ahlin-Kottulinsky brachte ihrerseits den Sieg ungefährdet ins Ziel - ein weiterer Triumph für Rosberg X Racing!

ABT Cupra kam zunächst auf Rang 2 ins Ziel, wurde jedoch wenige Minuten nach dem Finallauf disqualifiziert, da Kleinschmidt nicht angegurtet war. X44 wurde somit Zweiter vor Andretti United. Platz 4 ging trotz Ausfall an Sainz.

In der Gesamtwertung liegt RXR mit deutlichem Vorsprung an der Spitze. Dahinter geht es jedoch deutlich enger zu. Platz 2 belegt Chip Ganassi Racing vor X44 und Acciona Sainz. ABT Cupra belegt den zehnten und damit letzten Rang. Weiter geht es in der Extreme E am 24. September 2022 mit dem Copper X Prix in Chile.

Ergebnisse & Zeiten im Überblick

Gesamtwertung (Fahrer & Teams)

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