Extreme E

Extreme E in Grönland: Qualifying 1 geht an Team X44, Überschlag von Rosberg-Pilotin Taylor

Timo Pape

Timo Pape

X44-Extreme-E-Greenland

X44 hat das erste Qualifying der Extreme E in Grönland für sich entschieden. Das Team von Lewis Hamilton setzte sich mit knapp vier Sekunden Vorsprung gegen ABT Cupra durch. Dritter wurde Chip Ganassi Racing. Andretti, JBXE und auch das gesamtführende Team Rosberg hatten allesamt mit Problemen zu kämpfen.

Bei vier Grad am Nordpol und mit reduzierter Leistung (225 kW) ging als erstes Veloce mit seiner neuen Pilotin Emma Gilmour an den Start, die für Jamie Chadwick einsprang. Sie nahm ein Streckentor mit und bekam dafür eine 10-Sekunden-Zeitstrafe. Die erste kompetitive Rundenzeit: 14:19.436 Minuten. Stephane Sarrazin machte es jedoch gut und drehte eine schnelle Runde.

Kevin Hansen vom Team JBXE wurde anschließend Opfer des "Rock Garden" - eine sehr steinige Passage - und brach seine linke vordere Aufhängung. Seine Teamkollegin Mikaela Ahlin-Kottulinsky konnte demnach gar nicht mehr an der Session teilnehmen. Dann kam Xite Energy Racing. Christine Giampaoli Zonca legte vor und holte gut acht Sekunden Vorsprung heraus. Oliver Bennett war auf einem sehr ähnlichen Niveau wie Sarrazin unterwegs und brachte den Vorsprung seiner Teamkollegin quasi unverändert ins Ziel.

Auch Andretti United wurde Opfer des "Rock Garden". So brach während des Laufs von Timmy Hansen auch am Auto des US-Teams die Frontaufhängung. Jutta Kleinschmidt vom Team ABT Cupra bewies abermals ihre Pace und holte mehr als zwölf Sekunden Vorsprung heraus, bevor Mattias Ekström das Steuer übernahm. Der Schwede konnte den Abstand noch weiter ausbauen und übernahm folgerichtig die Führung.

Technische Probleme & Überschlag für Rosberg X Racing

Dann kamen die Gesamtführenden der Meisterschaft - Rosberg X Racing. Johann Kristoffersson war bereits gut zehn Sekunden vorn, dann blieb das Auto jedoch insgesamt dreimal zwischenzeitlich stehen. Nach diversen Neustarts ging es jedes Mal weiter für den Schweden, der seiner Wut fluchend Luft machte. "Es ist einfach stehen geblieben - ich bin nicht sehr beeindruckt", klagte er kurz nach seinem Lauf im TV. Letztlich verlor er durch die Probleme rund eine Minute auf die Konkurrenz.

Auch seine Teamkollegin Molly Taylor kam nicht ohne Probleme davon: Die Australierin überschlug sich schon nach wenigen Sekunden, landete jedoch wieder auf den Rädern und konnte tatsächlich weiterfahren. Mit einigen Schäden an der Karosserie kam sie letztlich mit 1:40 Minuten Rückstand an vierter Position ins Ziel.

Loeb nicht zu stoppen

Sara Price vom Team Chip Ganassi legte gut los und war vier Sekunden schneller als Kleinschmidt. Auch Teamkollege Kyle LeDuc zeigte eine gute Leistung. Allerdings berührte er mit dem Heck eine Streckenbegrenzung, wodurch das Team mit einer 10-Sekunden-Zeitstrafe belegt wurde. Aus diesem Grund sortierte sich das US-Team hinter ABT Cupra ein.

X44-Fahrerin Cristine Gutierrez verlor etwas mehr als drei Sekunden auf ihrer Runde. Teamkollege Sebastien Loeb hingegen drehte richtig auf und sicherte dem Team von Lewis Hamilton mit rund drei Sekunden Vorsprung den ersten Platz.

Als letztes Team des ersten Qualifyings ging Sainz XE an den Start. Carlos Sainz sr. konnte nicht überzeugen und verpasste darüber hinaus seine Switch-Zone, wodurch das spanische Team weitere fünf Sekunden verlor. Gleichzeitig begann es zu regnen. Laia Sanz konnte das Ruder nicht mehr rumreißen und ordnete sich auf Platz 6 ein. Die erste Qualifying-Session ging somit an X44. Weiter geht es in Kangerlussuaq um 18 Uhr mit dem zweiten Abschnitt der Qualifikation - zu verfolgen im Stream und Liveticker auf e-Formel.de

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