Extreme E

Mit 3D-gedruckten Teilen & Flachs-Karosserie: ABT Cupra XE stellt neues Extreme-E-Design vor

Pressemitteilung

Cupra hat bei der IAA Mobilität 2021 in München das "Tavascan Extreme E Concept" vorgestellt, das als Rennfahrzeug des Teams ABT Cupra XE in der vollelektrischen Offroad-Rennserie Extreme E eingesetzt werden soll. Es setzt auf Komponenten aus dem 3D-Druck und Karosserieteile aus Flachsfasern. Der genaue Termin für den ersten Renneinsatz steht allerdings noch nicht fest.

Der Rennwagen soll einen Hinweis auf die Designsprache des künftigen Serien-Cupra Tavascan geben. Das zweite 100-prozentige Elektromodell der Marke wird in Barcelona entwickelt und soll 2024 in Europa und Übersee auf den Markt kommen. Das Design der Front- und Heckpartie hat sich gegenüber dem Fahrzeug, das in der aktuellen Extreme-E-Saison antritt, erkennbar verändert. Die Scheinwerfer sind in Dreiecksgruppen auf jeder Seite angebracht. Cupra setzt hier auf LED-Technologie.

Die Beleuchtung ist in einen 3D-gedruckten Rahmen eingebettet. Die Teile aus dem 3D-Drucker bieten den Vorteil, dass sie in nur sechs Stunden hergestellt werden können. Das bedeutet, dass sich das Team sehr schnell an Änderungen anpassen kann; sei es aufgrund eines Zwischenfalls oder einer veränderten Lichtposition - die Komponenten können in kürzester Zeit modifiziert werden, ohne dass umständliche und teure Werkzeuge benötigt werden.

Da ein möglichst großer Teil der Karosseriestruktur aus Flachsfasern besteht, die aus der Flachspflanze gewonnen werden, können die Kohlefaserkomponenten ersetzt werden. Das reduziert die Auswirkungen der Fahrzeugproduktion auf die Umwelt. Auch die Leistung wird nicht beeinträchtigt, denn das Material kann auf die gleiche Weise bearbeitet werden, sodass die von den Ingenieuren geforderten Formen und Radien erreicht werden. Es handelt sich um eine Technologie, die sich bereits leicht auf Serienfahrzeuge übertragen lässt.

Die neu gestaltete Karosserie ist mit einer Lackierung versehen, die das Auto bei Rennen in der Arktis, in der Wüste, auf Gletschern oder am Meer besonders hervorheben soll. Der vollelektrische Offroad-Rennwagen ist mit kupferfarbenen Akzenten - einem traditionsreichen Cupra-Markenzeichen - versehen. Die Präsentation erfolgte durch den geschäftsführenden Gesellschafter Hans-Jürgen Abt, Marketingchef Harry Unflath sowie Pilotin Jutta Kleinschmidt. Die Extreme-E-Fahrerin zeigt sich begeistert: "Der Cupra Tavascan Extreme E Concept sieht unglaublich gut aus und ist nicht nur vollelektrisch, sondern auch noch nachhaltiger, da recycelbare und organische Materialien wie Flachsfasern verwendet werden. Ich kann es kaum erwarten, mit dieser neu gestalteten Version an den Start zu gehen!"

Labate: "Glauben fest an das Projekt Extreme E"

"Vor fast genau einem Jahr haben wir unsere Partnerschaft mit Cupra bekannt gegeben und das Design unseres e-Cupra ABT XE1 enthüllt. Seitdem haben wir gemeinsam viel Aufmerksamkeit erzeugt, sowohl auf als auch neben der Strecke", sagt Thomas Biermaier, Geschäftsführer von ABT Sportsline. "Die Entwicklung unserer eigenen Karosserie durch die Designer und Ingenieure von Cupra ist der nächste Schritt in unserer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit. Der Tavascan Extreme E Concept sieht einfach mega aus, bis ins kleinste Detail. Jetzt ist es unsere Aufgabe, bald die ersten Trophäen damit zu holen."

"Wir glauben fest an das Projekt Extreme E als Ganzes", sagt Antonino Labate, Direktor für Strategie, Geschäftsentwicklung und Betrieb bei Cupra. "Elektrifizierung, Nachhaltigkeit, Geschlechtergleichgewicht und Vielfalt sind gemeinsame Werte von Cupra und der Extreme E. Das Cupra Tavascan Extreme E Concept ist ein klarer Beweis für die harte Arbeit, die wir bei Cupra leisten, um in der nächsten Saison konkurrenzfähig zu sein."

"Das Auto ist die nächste Evolution mit noch mehr Cupra-DNA und einem Design, das die zukünftige Richtung der Marke andeutet", sagt Xavi Serra, Leiter der Technischen Entwicklung bei Cupra Racing. "Der Cupra Tavascan Extreme E Concept verwendet in der gesamten Karosserie Flachsfasern für noch mehr Nachhaltigkeit und 3D-gedruckte Elemente, die schnell nachgebaut werden können."

"Der Cupra Tavascan XE ist ein wirklich atemberaubendes Design. Ich kann es kaum erwarten, sein Renndebüt zu sehen", sagt Alejandro Agag, Gründer und CEO der Extreme E. "Dieser Schritt unterstützt auch unser Ziel, die Extreme E als ein globales Marketing-Schaufenster für Partner zu etablieren. Herzlichen Glückwunsch an dieses zukunftsweisende und visionäre Team."

Das nächste Rennen der Extreme E wird der Island X Prix sein, der am 23. und 24. Oktober auf Sardinien ausgetragen wird - offenbar noch mit altem ABT-Cupra-Fahrzeug.

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