Extreme E

Mit Dauerbrenner Sardinien & USA-Debüt: Extreme E veröffentlicht Rennkalender für Saison 2024

Svenja König

Svenja König

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Wenige Tage vor Weihnachten hat die Extreme E einen ersten Entwurf für ihren Rennkalender der Saison 2024 veröffentlicht. Wie auch in diesem Jahr sind in der vierten Saison der Elektroserie vier Rennwochenenden angestrebt, bei denen jeweils zwei Rennen ausgetragen werden. Alte Bekannte wie Saudi-Arabien und Italien bleiben im Kalender, die USA sind neu dabei.

Wie bislang immer wird die Extreme E ihre Saison in Saudi-Arabien eröffnen. Nach Al-'Ula und zwei Jahren Neom ist 2024 allerdings Jeddah der Veranstaltungsort. Die Metropole am Roten Meer hat sich in den letzten Jahren durch die Austragung des Formel-1-Rennens einen Namen bei Motorsportfans gemacht. Es ist davon auszugehen, dass die Extreme E für ihre Offroad-Läufe etwas außerhalb der Stadt ihre Strecke anlegen wird. Terminiert ist das Wochenende für den 17. und 18. Februar.

Dann steht eine fünfmonatige Pause bis zum ersten Europarennen an. Dies soll am 13. und 14. Juli stattfinden. Die genaue Location wurde wie so häufig noch nicht genannt - lediglich "Europa". Eine mögliche Option scheint eine Rückkehr Sanquhar in Großbritannien zu sein. "Unsere europäische Location im Juli wird bald bekannt gegeben", sagt Seriengründer und CEO Alejandro Agag.

Dann kommen zwei aufeinanderfolgende Rennwochenenden auf Sardinien am 14. und 15. sowie am 21. und 22. September. Der Capo Teulada ist seit Saison 1 die einzige Konstante im Rennkalender. Bei diesen beiden Rennen sollen außerdem die Wasserstofffahrzeuge der Extreme H, die ab 2025 zum Einsatz kommen, erste Demoläufe fahren. "Wir setzen unser Testprogramm für das Extreme-H-Auto fort. Die ersten öffentlichen Runden werden im Rahmen der Doppelveranstaltung in Sardinien sein, was ein historischer Moment für den Motorsport und den Wasserstoffantrieb sein wird", so Agag.

Saisonfinale in Phoenix

Für das Saisonfinale reist die Extreme E über den Atlantik und veranstaltet ein erstes Rennen in den USA - so der Plan. Am 23. und 24. November ist die Extreme E zu Gast in Phoenix. "Das erste Mal in die USA zu reisen, ist eine wichtiger Meilenstein für unsere Serie", sagt Agag. "Noch dazu gibt es eine große Begeisterung für Offroad-Racing im gesamten Land, weshalb wir uns besonders freuen, dort unsere neuen Meister zu krönen."

Es könnte sich um die letzte Ankündigung eines Extreme-E-Rennkalenders handeln. Denn in den letzten Wochen hatten sich die Ankündigungen um die Extreme H gehäuft. Diese könnte schon ab 2026 eine offizielle FIA-Weltmeisterschaft werden und die Extreme E daher langfristig ersetzen. Über die Zukunft der Elektroserie soll aber erst entschieden werden, wenn klar ist, wie sich die Extreme H entwickelt. Die Prioritäten sind also geklärt.

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