Extreme E

Rennort für Juli bekannt gegeben: Extreme E kehrt für Hydro X Prix nach Schottland zurück

Timo Pape

Timo Pape

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Nach einer fünfmonatigen Pause geht die Extreme-E-Saison 2024 am 17. und 18. Juli weiter. Wie die Elektroserie am Donnerstag mitteilte, kehrt sie dafür zum Hydro X Prix nach Dumfries und Galloway in Schottland zurück, wo sie bereits 2023 gastierte. Erneut steht ein sogenannter Double-Header mit zwei Renntagen auf dem Programm. Bislang hatte die Extreme E keinen Austragungsort für das Event genannt.

Schon vor gut einem Jahr fanden auf dem Gelände der ehemaligen Glenmuckloch-Kohlemine im Queensberry Estate zwei turbulente Rennen in Schottland statt. Damals siegreich: die Teams X44 Vida Carbon Racing und E.ON Veloce Racing. Die genauen Details der offenbar veränderten Strecke für 2024 sollen wie gewöhnlich erst kurz vor dem Hydro X Prix veröffentlicht werden.

Die restaurierte ehemalige Kohlemine befindet sich derweil in der nächsten Phase ihrer umfassenden Umwandlung in ein Pumpspeicherkraftwerk (PSH) und einen Windpark. Die Kulisse in Kombination mit dem Motorsport soll auf den Klimawandel und globale Lösungen dagegen aufmerksam machen.

"Die Rückkehr nach Großbritannien und Schottland für die nächste Veranstaltung der Extreme-E-Saison 2024 ist eine aufregende Perspektive für unsere Meisterschaft", sagt Alejandro Agag, Gründer und CEO der Extreme E. "Die Veranstaltung im letzten Jahr war ein großer Erfolg, und wir können es kaum erwarten, an einen so dramatischen Ort (…) zurückzukehren, der gleichzeitig die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt."

Extreme E will Flussgebiet umgestalten, um Lachsbestände zu schützen

"Schottland setzt sich stark für eine saubere Energiezukunft und erneuerbare Energiequellen ein, und unser Hydro X Prix ist eine großartige Gelegenheit, diese wichtigen Themen, die so nah an unserer Heimat stattfinden, hervorzuheben", erklärt Agag weiter, dessen Rennserie in London beheimatet ist.

Im Rahmen des X Prix will die Extreme E ihre Legacy-Initiativen vor Ort fortführen. Von der Neuanpflanzung von mehr als tausend Bäumen bis hin zur Überwachung der Wasserqualität und Temperaturen will sich die Rennserie weiterhin auf eine langfristige Umgestaltung des Flussgebiets des Nith konzentrieren, um die für die lokale Industrie wichtigen Lachsbestände zu schützen.

"Die Nachricht von der Extreme-E-Rückkehr ist sehr spannend für Buccleuch und die Region Dumfries und Galloway", sagt Anna Fergusson, Estate Director bei Queensberry Estate. "Die Rennen 2023 in Glenmuckloch waren spannend, und das Engagement der Extreme E für die jungen Menschen vor Ort sowie ihr Umweltprojekt am River Nith haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen."

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