Extreme E

TV: ProSieben MAXX überträgt Extreme-E-Rennen live in Deutschland, Österreich & Schweiz im Fernsehen

Timo Pape

Timo Pape

Die Live-Rennen der neuen Offroad-Rennserie Extreme E werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf dem Free-TV-Sender ProSieben MAXX übertragen. Das bestätigte der Veranstalter am Montagmorgen. Der Deal umfasst jedoch nicht nur die Ausstrahlung im Fernsehen, sondern auch alle digitalen Kanäle wie etwa der Plattform ran.de oder dem YouTube-Kanal von "ran racing".

Dazu hat die Extreme E mit Seven.One Sports, dem Geschäftsbereich Sport der Seven.One Entertainment Group in Deutschland, einen langfristigen Exklusivvertrag unterzeichnet. Die Gruppe ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ProSiebenSat.1 Media SE und vereint die Markenkanäle, digitale Plattformen, Content und das Marketing von ProSiebenSat.1 unter einem Dach.

Die Vereinbarung kommt insofern überraschend, als dass bislang Eurosport die Rennen der Extreme E live übertragen sollte. ProSiebenSat.1 investiert nun jedoch noch stärker in den Bereich nachhaltiger Sportformate: Erst kürzlich sicherte sich die Sendergruppe die Übertragungsrechte an der Formel E von Eurosport. Die erste Sendung auf Sat.1 wird der Saisonstart am 26. Februar in Saudi-Arabien sein. Am 3. April geht es für das Fernsehteam aus München dann erneut in die Wüste - zum allerersten Rennen der Extreme E.

Die Seven.One Entertainment Group verfolge dieselben Nachhaltigkeitsziele wie die Extreme E, heißt es in einer Presseerklärung. Die Rennserie habe den "Global Compact" der Vereinten Nationen unterzeichnet, die weltweit größte Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Der Plan enthält zehn Grundsätze in verschiedenen Bereichen, einschließlich Umwelt und Klima, die sich auf die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung konzentrieren und die Vision einer integrativen und nachhaltigen Weltwirtschaft hervorheben.

Ali Russell hebt Bedeutung des deutschen Markts hervor

"Wir sind begeistert, die Seven.One Entertainment Group als unseren Übertragungspartner für die Extreme E zu bestätigen", sagt Ali Russell, Chief Marketing Officer der Serie. "Deutschland ist bekannt für seine fantastische Motorsport-Historie und ein wichtiger Schwerpunkt für uns als Meisterschaft. Wir haben zwei deutsche Teams (ABT Cupra und Rosberg), eine deutsche Fahrerin (Claudia Hürtgen), und unser Gründungspartner Continental hat dort seinen Hauptsitz, zusammen mit vielen der weltweit führenden Automobilmarken und -partner. Das Programm wird nicht nur Live-Rennen zeigen, sondern auch die ganzheitlichen Geschichten der Meisterschaft in Bezug auf Elektrifizierung, Umwelt und Gleichstellung hervorheben."

"Mobilität und Nachhaltigkeit sind sehr wichtige Themen für die Seven.One Entertainment Group", sagt Stefan Zant, Geschäftsführer von Seven.One Sports. "Da die Rennserie Extreme E Motorsport und Nachhaltigkeit auf ganz besondere und spektakuläre Weise verbindet, passt sie sehr gut in unser Sportrechte-Portfolio. Wir freuen uns, den Start der neuen Rennserie von Anfang an mit einer umfassenden Medialisierung über unsere TV-, Digital-, Social- und Audio-Plattformen im deutschsprachigen Raum unterstützen zu können."

Fahrerlager-Schiff St. Helena soll Mitte Februar in See stechen

Nico Rosberg, Gründer und CEO von Rosberg Xtreme Racing, bewertet die verstärkte Medienpräsenz - wie kürzlich im Exklusiv-Interview mit e-Formel.de angedeutet - positiv: "Der Start der allerersten Extreme-E-Saison rückt näher, und ich freue mich, dass sie auf ProSieben MAXX in meinem Heimatland Deutschland ausgestrahlt wird. Während die Rennen extrem spannend zu beobachten sein werden, ist einer der größten Reize der Meisterschaft für mich die Umwelt- und Cleantech-Elemente, die mir sehr am Herzen liegen. Es ist fantastisch, dass ProSieben MAXX auch diese Geschichten überträgt und die Menschen in Deutschland durch die Kraft des Fernsehens für die Klimakrise sensibilisiert."

Noch sind es gut zweieinhalb Monate bis zum Eröffnungsrennen in Saudi-Arabien (3./4. April 2021). Derzeit erhält die Extreme E Fracht von allen Teams und Partnern, die auf das schwimmende Fahrerlager, die St. Helena, geladen werden soll. Mitte Februar soll das restaurierte Postschiff schließlich auf Weltreise gehen.

Foto: Extreme E

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