Extreme E

Venturi als erstes Team für neue SUV-Rennserie Extreme E bestätigt

Timo Pape

Timo Pape

Extreme E hat ihr erstes Team: Der monegassische Elektroauto-Hersteller Venturi hat sich der künftigen elektrischen SUV-Offroad-Rennserie verschrieben. Das verkündete Extreme E am Dienstag. Venturi - seit der Debütsaison 2014/15 ebenfalls in der Formel E aktiv - wird demnach ab 2021 mit einem elektrischen SUV auf Basis von Spark Racing Technology antreten, für das der Hersteller aus Monaco seinen eigenen Antriebsstrang und seine eigene Karosserie entwickelt.

Der Prototypen-Test des Extreme-E-Basisfahrzeugs soll bereits im Juli dieses Jahres stattfinden. Im März 2020 sollen dann insgesamt zwölf Fahrzeuge von Spark an die teilnehmenden Teams ausgeliefert werden. Die kollektiven Testfahrten, wie wir sie aus der Formel E kennen, sind für Mitte des nächsten Jahres angesetzt, bevor die Teams mit dem "Paddock-Schiff" St. Helena zum Eröffnungsrennen im Januar 2021 aufbrechen.

Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formel E sowie operativer Partner der Extreme E, sagt: "Gildo (Pastor) und Venturi haben schon damals, als die Formel E ins Leben gerufen wurde, bei einem völlig neuen Projekt die gleiche Überzeugung und das gleiche Engagement gezeigt. Spannende Rennformate und die Kopf-an-Kopf-Duelle in der Extreme E sind genau das Richtige für Venturi - ebenso wie die Botschaft von Nachhaltigkeit und Elektromobilität. Extreme E findet in fünf der einzigartigsten und abgelegensten Gegenden der Welt statt und ist damit prädestiniert für den Innovationsdrang und den Wunsch von Venturi, Grenzen zu überschreiten."

Gildo Pastor, Präsident von Venturi Automobiles, sagt: "Ich bin ein echter Abenteurer und hatte daher schon immer die Leidenschaft, einige der entlegensten Regionen der Welt zu erleben. Wir haben in der Vergangenheit bereits Weltrekorde aufgestellt. Wir haben mit dem 'Venturi Buckeye Bullet' die schnellste je gemessene Landgeschwindigkeit eingestellt (549 km/h, Rekord bis heute ungebrochen). 2010 haben wir die längste Strecke mit einem Elektrofahrzeug ohne Unterstützung zurückgelegt (14.900 km) - eine Weltpremiere. Und im Jahr 2012 haben wir die erste Überquerung Südostafrikas ohne Hilfe (5.800 km) unternommen."

"Bis Ende des Jahres werden wir auch die Venturi Antarctica, das erste elektrische Polarerkundungsfahrzeug, an den Südpol schicken", erklärt Pastor weiter. "Die Partnerschaft mit Extreme E bietet uns eine neue Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen in extremen Umgebungen zu demonstrieren. Wir sind stolz darauf, uns diesem innovativen und unterhaltsamen Konzept anzuschließen."

Der virtuelle E-Prix aus Marrakesch im VIDEO

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