Extreme E

Zahlen, Daten, Fakten: Statistiken zum Ocean X Prix 2021 der Extreme E im Senegal

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Mit dem Ocean X Prix am Lac Rose (Senegal) hat die Elektro-Offroadserie Extreme E ihr zweites Rennwochenende ausgetragen. Rosberg X Racing feierte dabei mit Johan Kristoffersson und Molly Taylor einen weiteren Sieg. Wir haben den Ocean X Prix unter die Lupe genommen und in einem ausführlichen Statistik-Artikel aufbereitet.

Nach dem zweiten von fünf Extreme-E-Rennen in der Debütsaison wissen wir, wer auf dem Podium gestanden hat. Aber waren diese Fahrer:innen auch wirklich die schnellsten? Wie haben die unterschiedlichen Geschlechter performt? Und wer war der schnellste Mann und wer die schnellste Frau auf dem westafrikanischen Sandstrand?

Unsere Analyse basiert auf den Daten, die die Extreme E nach dem Rennwochenende zur Verfügung gestellt hat. Das sind zwar - bedingt durch die wenigen Runden, welche von den Fahrer:innen zurückgelegt wurden - deutlich weniger als beispielsweise bei der Formel E. Dennoch konnten wir einige interessante Schlüsse daraus ziehen.

Sektor- & Rundenbestzeiten

Obwohl die Fahrer:innen die Strecke im Laufe des Wochenendes besser kennenlernten und auch eine Verbesserung der Bedingungen erwarteten, wurden alle Bestzeiten in den beiden Qualifyings am Samstag erzielt. Dies wurde erneut als Einzelzeitfahren ausgetragen. Am Sonntag, als mehrere Fahrzeuge auf der Strecke gegeneinander antraten, war eine Verbesserung der Rundenzeiten nicht mehr möglich.

Chip-Ganassi-Pilot Kyle LeDuc, der auch die Bestzeit im neu eingeführten Super-Sector erzielte, fuhr im ersten Qualifying zwei von drei Sektorbestzeiten sowie die schnellste Gesamtrunde. Die Bestzeit im ersten Sektor ging hingegen an X44-Fahrer Sebastien Loeb, der diese Zeit im zweiten Qualifying erzielte.

Rundenzeitvergleich innerhalb der Teams

Die Vergleiche der Rundenzeit zwischen Fahrerinnen und Fahrern desselben Teams gestalten sich schwierig, da sich die Pilot:innen beim Start abwechselten und nach der ersten Runde in die Switch-Zone fahren mussten, wo ein Tempolimit von 30 km/h gilt. Daher haben wir hier die Sektorbestzeiten der Fahrer:innen addiert. Keine Pilotin war dabei schneller als ihr männlicher Teamkollege.

Cockpit-Tausch in der Switch-Zone

Eine zusätzliche Herausforderung der Extreme E ist der Fahrerwechsel: Am Ende der ersten Runde fährt jedes Fahrzeug in die sogenannte Switch-Zone, wo das Steuer dann an den/die Teamkolleg:in übergeben wird. Dabei gilt ein Tempolimit von 30 km/h in diesem Bereich. Aus Sicherheitsgründen darf der erste Pilot oder die erste Pilotin die Sicherheitsgurte erst dann lösen, wenn das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist und sich in der Neutral-Stellung befindet. Es müssen dann mindestens 40 Sekunden vergehen, bevor wieder in den Vorwärtsgang geschaltet werden darf.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde die Mindeststandzeit am Sonntag wieder auf 45 Sekunden angehoben. So lang war sie auch beim Desert X Prix gewesen.

Verstöße gegen das Tempolimit wurden erneut mit Strafzeiten geahndet: Pro 1 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung erhielt das Team eine Strafsekunde. Beim Desert X Prix waren es sogar fünf Sekunden pro 1 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung.

Geschlechter-Ranking

Wer waren die schnellsten Männer und die schnellsten Frauen beim Ocean X Prix? Auch hier haben wir anhand der besten Sektorzeiten der jeweiligen Fahrer:innen eine Gesamt-Rundenzeit ermittelt.

Ranking Fahrer

Ranking Fahrerinnen

Zurück

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 3 und 6?