Berlin: Schwache TV-Quoten für die ARD

Enttäuschende Zahlen stellte am Sonntag die ARD bereit. Die Formel-E-Übertragung des Berlin E-Prix am Samstagmittag (13 Uhr) verfolgten am Fernseher nur rund 680.000 Zuschauer. Das Erste verzeichnete einen Marktanteil von 7,3 Prozent. Verglichen mit den Einschaltquoten beim Berlin-Rennen 2018 sind diese Zahlen ernüchternd, denn damals hatte die Sportschau-Sendung insgesamt 1,46 Millionen Zuschauer sowie einen Marktanteil von 20,2 Prozent erreicht - allerdings auch programmatisch zwischen den DFB-Pokal-Finalspielen der Frauen und Männer eingebettet.

Das entspricht einem Rückgang von mehr als 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Selbst im Vergleich zum Monaco E-Prix am 11. Mai vor zwei Wochen (800.000 Zuschauer, 5,2 Prozent Marktanteil) kam die ARD nicht gut weg. Ein Grund für die schlechten Quoten war sicherlich auch die frühe Sendezeit von 13 bis 14 Uhr.

Das Event an sich war hingegen ein voller Erfolg. Insgesamt begrüßte die Formel E an beiden Tagen rund 30.000 Besucher auf dem stillgelegten Flughafengelände Tempelhof. Gut 23.000 von ihnen waren am eigentlichen Rennsamstag vor Ort. Gerade während der Siegerehrung sorgten die Menschenmassen vor der Bühne für beeindruckende Bilder. Nach unseren Informationen wird der Berlin E-Prix auch im kommenden Jahr wieder in Tempelhof stattfinden. Weitere Informationen hierzu folgen in den nächsten Wochen.

von Timo Pape 

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