Bern E-Prix: Alle Strafen im Überblick

Nachdem beim Berlin E-Prix zum ersten Mal in der Geschichte der Formel E keine einzige Strafe ausgesprochen wurde, haben die Rennkommissare der Formel E beim Rennen in Bern wieder mehr zu tun gehabt: Es wurden mehrere Strafen gegen die Fahrer und Teams ausgesprochen. Hier findest du eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennleitung in der Schweizer Bundesstadt.

Strafen nach dem Freien Training

  • Edoardo Mortara rekuperierte im 1. Freien Training zu viel Energie, weil das Team den "Battery Software Implementation Guide" von Batteriehersteller McLaren Applied Technologies nicht befolgt hatte. Venturi erhielt daher eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro.
  • Das gleiche Vergehen gab es auch am Auto von Mortaras Teamkollegen Felipe Massa. Ein weiteres Mal sprachen die Kommissare eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro gegen Venturi aus.
  • Auch Audi erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro, weil die Batterie im Auto von Lucas di Grassi während des 1. Freien Trainings auf weniger als 5° Celsius gekühlt wurde.
  • Maximilian Günther und Jerome d'Ambrosio ließen im 2. Freien Training die Schikane kurz vor der Ziellinie aus, ohne wie vorgeschrieben im Notausgang anzuhalten, bevor sie sich wieder einsortierten. Die Rennkommissare sprachen eine Verwarnung aus. Da es sich um die erste Verwarnung der Saison für d'Ambrosio bzw. die erste Verwarnung nach einer Rückversetzung in Folge von drei Verwarnungen für Günther handelte, blieb dies ohne Folgen.

Strafen im und nach dem Rennen

  • Jerome d'Ambrosio erhielt während des Rennens eine Durchfahrtsstrafe, da er beim ersten Start eine Kollision mit Robin Frijns verursacht hatte.
  • Edoardo Mortara erhielt eine Strafversetzung um fünf Positionen für das nächste Rennen, da er eine Kollision mit Alexander Sims verursacht hatte.
  • Andre Lotterer erhielt nachträglich eine Durchfahrtsstrafe, die nachträglich in eine Zeitstrafe von 22 Sekunden umgewandelt wurde, da er eine rote Boxenampel ignoriert hatte.
  • Jose Maria Lopez wurde disqualifiziert, da er mehr als die erlaubten 200 kW Energie verbraucht hatte.
  • Antonio Felix da Costa erhielt nachträglich eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, weil er während der Full-Course-Yellow 54 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h gefahren war.
von Tobias Wirtz 

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