Brit. Gesetz erleichtert Formel-E-Rennen

Das britische Parlament hat einen Zusatzartikel im englischen Straßenverkehrsgesetz (Road Traffic Act) beschlossen, der die Durchführung von Straßenrennen erleichtert. Das betrifft vor allem den Verwaltungsakt. Bisher mussten Rennen auf abgesperrten Straßen durch das nationale Parlament genehmigt werden. Nun liegt die Entscheidung bei den lokalen Behörden. Die britische Motorsportbehörde MSA hatte sich lange für eine Lockerung der Regeln eingesetzt.

Der Beschluss vereinfacht auch die geplante Rückkehr der Formel E nach London im Jahr 2018. Aktivisten hatten die Elektroserie nach dem Finalwochenende der zweiten Saison aus dem Battersea Park vertrieben, weshalb in diesem Jahr kein London ePrix stattfindet. Eine Rückkehr in die britische Hauptstadt - möglichst in die Nähe des Buckingham Palace - steht weit oben auf der Wunschliste der Formel E. Darüber hinaus profitiert der Radsport und vielleicht ja auch irgendwann die Formel 1 vom neuen Gesetz.

von Timo Pape 

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