Senegal: Extreme E kündigt Umweltprojekt an

Die neue Elektroserie Extreme E will an jedem ihrer Rennorte einen "positiven Fußabdruck" hinterlassen. Dazu setzt sie sogenannte Legacy-Programme auf, die die spezifischen Probleme der betroffenen Region adressieren. Am Freitag gab die Extreme E ihren Plan für das erste Rennen der Geschichte im Januar 2021 bekannt.

In Senegal, dem Ort des Saisonauftakts, will die Serie eine Million Mangrovenbäume auf einer Fläche von 112 Fußballfeldern pflanzen, die lokale Bevölkerung aufklären und den Zusammenhalt der Menschen beim Umweltschutz verbessern. Partner der Serie beim Senegal-Projekt sind die Umweltorganisationen TO.org und die in Senegal ansässige Organisation Oceanium.

"Das ist ein sehr wichtiges Projekt, da Mangrovenbäume echt wichtig sind - nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Menschen", sagt Louisa Tholstrup, Leiterin des Legacy-Programms der Extreme E. "Leider sinkt die Zahl der Mangrovenbäume im Senegal rapide. In diesem Projekt geht es allerdings nicht nur darum, Mangroven zu pflanzen. Wir wollen etwas hinterlassen und Oceanium sowie die Communities langfristig unterstützen. Sie haben schon so viel erreicht, und jeder bei Extreme E ist begeistert, so eine Mission zu unterstützen."

Ende April hatte die Extreme E bereits verkündet, im brasilianischen Regenwald, der Rennlocation des Saisonfinales, 100 Hektar Regenwald zu sichern, 100 Hektar aufzuforsten und 200 Hektar Kakaoplantagen in Zusammenarbeit mit 50 Kleinbauern pflegen zu wollen. Alle weiteren Legacy-Projekte sollen in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Foto: Hellio Van Ingen via Extreme E

von Svenja König 

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