Formel E: Strecken-Layout in Bern angepasst

Etwas mehr als zwei Monate vor dem E-Prix in Bern hat die Formel E eine leicht modifizierte Streckenführung für das Rennen in der Schweizer Bundesstadt bekanntgegeben. Sehr große Differenzen zum ursprünglichen Layout aus dem vergangenen Oktober gibt es jedoch nicht. Der größte Unterschied ist die anders gestaltete Boxengasse, die nun deutlich kürzer als bei der ersten Streckenführung ist.

Die erste Kurve an der Kreuzung Laubeggstrasse und Aargauerstalden wurde umgestaltet: Statt die Kreuzung möglichst gerade zu "schneiden", hat die Linkskurve nun einen deutlich größeren Kurvenradius. Außerdem knickt die Strecke unmittelbar vor und nach der Biegung leicht nach rechts ab. Die zweite Änderung betrifft die Schikane am Bärengraben. Diese wurde deutlich enger gestaltet als auf dem ersten Entwurf - möglicherweise deshalb, weil die Fahrzeug ansonsten zu schnell geworden wären. Pascal Derron hatte bereits bei einer Streckenbegehung im Januar den Kurs als "schnellste Rennstrecke überhaupt" bezeichnet.

Die nächste Änderung kommt nach Kurve 6, einer langgezogenen Linkskurve: Statt in einem voraussichtlich mit Vollstrom zu durchfahrenden Linksknick auf die Schosshaldenstrasse abzubiegen, führt der Kurs weiter geradeaus und biegt dann mit einer engen Linkskurve auf den Kleinen Muristalden ab, von wo es anschließend mit einer 90-Grad-Rechtskurve in die Schlosshaldenstrasse geht. Hier folgt schließlich auch die letzte Änderung der Streckenführung: Mit einer Links-Rechts-Schikane wechselt der Kurs auf die gegenüberliegende Straßenseite, bevor es wieder nach links auf die Laubeggstrasse geht, die als Start-Zielgerade fungiert.

Das Rennen in Bern findet am 22. Juni 2019 statt. Der elfte Lauf der Formel-E-Saison 2019/20 bildet zudem das letzte Rennen der voestalpine European Races. Im Rahmen der Siegerehrung des Rennens findet auch die Übergabe der im neuartigen 3D-Metalldruckverfahren erzeugten Trophäe an den erfolgreichsten Fahrer der Europa-Rennen statt.

von Tobias Wirtz 

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