Formel E: Personalabgänge bei DS Techeetah

Überraschende Personalabgänge beim Meisterteam: Laut 'e-racing365' haben sowohl der Sportliche und Technische Berater Pedro de la Rosa als auch der bisherige Renningenieur von Andre Lotterer, Fabrice Roussel, DS Techeetah verlassen. De la Rosa wolle nun andere Projekte vorantreiben und mehr Zeit mit seiner Familie verbringen, heißt es. Der 48-jährige Spanier, der für Arrows, Jaguar, McLaren, Sauber und HRT insgesamt 105 Formel-1-Grands-Prix bestritt, war seit dem Rom E-Prix 2018 beratend für Techeetah tätig und hatte maßgeblichen Anteil an den insgesamt drei Titelgewinnen des Teams.

"Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich für ein Team gearbeitet habe, ohne Rennfahrer zu sein", so de la Rosa. "Es war absolut fabelhaft, und diese Erfahrung hat mir definitiv geholfen, besser zu verstehen, wie Teams arbeiten, funktionieren und Entscheidungen treffen, die sich auf das Endergebnis ihrer Rennfahrer auswirken." Ein Nachfolger für den Spanier soll bis zu den Valencia-Testfahrten Mitte Oktober gefunden werden.

Lotterer nimmt Renningenieur mit

Auch Fabrice Roussel, der in den vergangenen beiden Jahren als Renningenieur für den Wagen von Andre Lotterer zuständig war, verlässt das chinesische Team. Er folgt Lotterer zu Porsche, wo er erneut als Renningenieur für ihn arbeiten wird. Kein Zufall, wie der Franzose selbst bestätigt: "Andre fragte mich, ob ich daran interessiert sei, wieder mit ihm zu arbeiten. Und das war ich."

"Wenn du jung bist und Motorsport schaust, gibt es ein paar Marken, von denen du davon träumst, für sie arbeiten zu dürfen. Porsche ist definitiv eine davon. Ich bin sehr glücklich, jetzt bei Porsche zu sein", so Roussel weiter. Zuvor hatte er in der WEC für Manor und Rebellion gearbeitet - ebenfalls an Lotterers Auto, das sich der Deutsche mit Neel Jani und Bruno Senna teilte. In der Formel E war er darüber hinaus bei Dragon Racing als Renningenieur für Loic Duval tätig.

von Tobias Wirtz 

Zurück

Rennkalender ohne Insel-Rennen vervollständigt: Extreme E fährt im Senegal

Die elektrische Offroad-Serie Extreme E hat am Donnerstagmorgen ihren fünften und damit letzten Austragungsort bekanntgegeben. Das Rennwochenende wird am Lac Rose - auch Retba-See genannt - im Senegal an der Westküste Afrikas ausgetragen. Das Rennen sollte ursprünglich auf ...


von Svenja König

FIA-Vertreter bestätigt Schnelllade-Boxenstopps in Formel E: "Bereiten Ausschreibung vor"

Die technischen Rahmenbedingungen für die neuen Formel-E-Boliden der dritten Generation, die ab der Saison 2022/23 zum Einsatz kommen sollen, nehmen weiter Form an. Laut einem FIA-Verantwortlichen sind Boxenstopps mit Schnellladung sowie Energierückgewinnung ...


von Tobias Wirtz

Formel E in Diriyya: Schwache Zuschauerzahlen könnten zu Nachtrennen 2020 führen

Der Veranstalter des Formel-E-Rennens in Saudi-Arabien spielt weiterhin mit dem Gedanken, in Diriyya ein Nachtrennen zu veranstalten. Zusätzlichen Rückenwind bekommt die Idee nun durch das klägliche Faninteresse beim Auftaktrennen im vergangenen November. Mit einer späteren Startzeit könnte man ...


von Timo Pape