Kosten für den Montreal ePrix steigen

Die Kosten für den Montreal ePrix, der am 29. und 30. Juli 2017 das Finale der dritten Formel-E-Saison darstellen wird, steigen. Allein zwei kürzlich abgeschlossene Verträge zur Errichtung der Streckenbegrenzung inklusive Fangzäunen und Betonbanden kosten die kanadische Metropole laut 'e-racing.net' insgesamt 16,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 15,8 Millionen Euro). Die hohen Ausgaben ziehen Kritik der Veranstaltungsgegner nach sich.

Im ersten Vertrag wurde die Firma Deric Construction Inc. damit beauftragt, 1.600 Banden für den Montreal ePrix herzustellen. Der zweite Deal mit Enterprise Techline Inc. sieht den Auf- und Abbau sowie die Lagerung der Streckenbegrenzung vor. Er wurde auf sechs (!) Jahre geschlossen, obwohl bislang nur die Erstausgabe des Formel-E-Rennens von Montreal beschlossene Sache ist.

Bereits zuvor hatte sich die Stadtvertretung bereiterklärt, die betroffenen Straßen für das Rennen zu sanieren - für 4,5 Millionen US-Dollar. Das Beispiel Montreal zeigt, wie teuer es ist, einen ePrix zum ersten Mal zu organisieren. Die nächsten Jahre dürften dementsprechend günstiger werden.

von Timo Pape 

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