L. Stroll verhandelte mit Formel-E-Teams

Lawrence Stroll, Besitzer des Formel-1-Teams Racing Point, hat sich um einen Einstieg in die vollelektrische Formel E bemüht. Nach Informationen von 'The Race' soll der Kanadier sowohl mit DS Techeetah als auch mit Venturi über ein mögliches Investment gesprochen haben. Bislang wurde daraus jedoch nichts, denn Stroll konzentrierte sich zunächst einmal auf seinen Einstieg beim britischen Hersteller Aston Martin.

Aktuell dürfte sich Stroll vor allem auf die "Königsklasse" fokussieren, wo er ab dem kommenden Jahr mit Sebastian Vettel und seinem Sohn Lance Stroll im Cockpit unter dem Label Aston Martin an den Start gehen wird. Ein Formel-E-Einstieg in der Zukunft ist jedoch nicht ausgeschlossen.

Im März 2018 berichteten wir zuletzt über das Interesse Aston Martins an der Elektroserie. Damals erweckten die Briten im Rahmen des Genfer Autosalons die traditionsreiche Luxusmarke Lagonda wieder zum Leben - und zwar mit einer konsequenten Elektro-Strategie. "Wir müssen nun schauen, dass wir diese Marke bestmöglich auf dem Markt positionieren. Die Formel E ist dabei natürlich auf der Liste unserer Gedankenspiele", sagte Simon Sproule, Marketing-Chef bei Aston Martin, damals gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Seitdem war es still um mögliche Bestrebungen, sich im elektrischen Motorsport zu engagieren. Durch den Einstieg Strolls dürften die Chancen auf einen künftigen Formel-E-Einstieg von Aston Martin allerdings nicht geschrumpft sein…

von Timo Pape 

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