Mahindra erwartet schnelleren Techniktransfer

Die Erfahrungen aus der Formel E sollen künftig noch schneller in die Entwicklung von Straßenfahrzeugen transferiert werden können. Das behauptet zumindest Mahindra-Chairman Anand Mahindra. Der indische Fahrzeughersteller, der sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend der Elektromobilität verschrieben hat, hofft auf neue Erfahrungen mit dem Gen2-Fahrzeug der Formel E, die direkt in die Entwicklung der "normalen" Mahindra-Autos fließen könnten.

"Schon jetzt bringen wir jede Menge Technologie aus der Formel E in unsere Straßenfahrzeuge", erläutert der der 63-Jährige im Interview mit der indischen Pressagentur 'PTI'. "Das neue Auto ist ein weiterer großer Sprung für die Serie und die Industrie."

Der Transfer aus der Formel E auf die Straße gehe deutlich schneller als der aus der Formel 1, da elektrische Autos "wie ein digitaler Service sind, der viele schnellere Möglichkeiten für Updates erlaubt." Bereits seit rund einem Jahr arbeitet Mahindra eng mit Nick Heidfeld und dem italienischen Designerstudio Pininfarina zusammen, das derzeit das elektrische PF-Zero-Hypercar entwickelt. In das rund zwei Millionen Euro teure Fahrzeug sollen auch Mahindras Erfahrungen aus der Elektroserie fließen.

von Tobias Bluhm 

Zurück

Zahlen, Daten, Fakten: Statistiken zur Formel E in Mexiko

Nach dem turbulenten Mexico City E-Prix der Formel E am Samstag haben wir das Rennen ganz genau unter die Lupe genommen und in einem ausführlichen Statistik-Artikel aufbereitet. Darin beleuchten wir unter anderem die statistischen Besonderheiten aus Mexiko, Attack-Mode-Aktivierungen oder die Performance alle ...


von Tobias Wirtz

Mexiko: De Vries beklagt technisches Bremsproblem, Vandoorne "super enttäuscht"

Das Formel-E-Werksteam von Mercedes erlebte in Mexiko-Stadt einen gebrauchten Tag. Nach vielversprechenden Leistungen in der Qualifikation erreichten nach Unfällen weder Stoffel Vandoorne noch Nyck de Vries das Ziel - die Enttäuschung ist groß. Teamchef James spricht nach dem ...


von Tobias Bluhm

Pole-Sitter Lotterer erklärt Porsche-Debakel in Mexiko: "Nicht das Ergebnis, das ich mir gewünscht habe"

Nach der ersten Formel-E-Pole für Porsche erlebte das Team in Mexiko einen rabenschwarzen E-Prix. Besonders Andre Lotterer, der von Startplatz 1 ins Rennen gegangen war, haderte nach dem Rennen mit zahlreichen Kollisionen, die ihn schließlich zur Aufgabe ...


von Timo Pape