MotoE: Vorläufiger Rennkalender bestätigt

Die elektrische Motorrad-Weltmeisterschaft MotoE hat einen vorläufigen Rennkalender für die kommende Saison 2021 bekannt gegeben. Geplant sind sieben Rennen an sechs Wochenenden im Rahmen der großen Schwesterserien MotoGP, Moto2 und Moto3. Wie auch in den vergangenen Jahren finden alle Rennen in Europa statt. Außerdem will die Rennserie durch mobiles Laden in der Startaufstellung die Renndistanz verlängern.

Der Saisonauftakt findet erneut in Jerez statt und ist für das erste Mai-Wochenende angesetzt. Danach reist die MotoE nach Le Mans, wo in diesem Jahr das finale Rennwochenende ausgetragen wurde. Im Juni fährt die Elektroserie erstmals Rennen in Barcelona und auf dem TT Circuit in Assen, bevor es zum Saisonende nach Spielberg und Misano geht. Am finalen Rennwochenende gibt es erneut zwei Rennen; eines am Samstag und eines am Sonntag. Die MotoE-Meisterschaft begann 2019 mit fünf Rennen pro Saison. Seither ist jedes Jahr ein Rennen dazugekommen, sodass man im kommenden Jahr bereits sieben Saisonläufe austragen wird.

Bereits für die zweite MotoE-Saison standen einige Verbesserungen auf dem Plan, die Früchte tragen sollten: So konnten die Rundenzeiten durch eine neue Gabel und Performance-Steigerung der Reifen um ca. 1,5 Sekunden verbessert werden. Die Veränderungen haben aber nicht nur die Rundenzeiten nach unten gedrückt, sondern auch zu einer verbesserten Fahrweise beigetragen. "Wir hatten schon beim ersten Rennen in Jerez gesehen, dass es viel mehr Mitstreiter im Titelkampf geben wird, als in den vergangenen Jahren, und das ist auch so eingetreten", sagt Nicolas Goubert, Geschäftsführer der MotoE.

Laden in der Startaufstellung soll Renndistanz verlängern

Vor der dritten Saison sollte eigentlich ein großes Update an den Motorrädern vorgenommen werden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde dieses Update auf nächstes Jahr verschoben. Einige Veränderungen gibt es dennoch: So stellt Michelin die Reifen nun zu einem Teil aus recyceltem Material und somit umweltfreundlicher her. Trotzdem erwartet Goubert eine verbesserte Performance der Reifen.

Außerdem wird es mobile Ladestationen für die Elektro-Bikes geben, damit während Trainings- und Qualifying-Sessions in der Box und nach der Einführungsrunde auf der Start-Ziel-Geraden geladen werden kann. So verlängert die MotoE ihre Renndistanz um eine Runde und kann nun je nach Strecke sechs oder sieben Runden fahren.

Auch auf dem Fahrermarkt hat sich einiges getan. Während der amtierende MotoE-Weltmeister Jordi Torres und der Schweizer Dominique Aegerter bei ihren Teams Pons Racing und Dynavolt Intact GP verlängert haben, wechselt Eric Granado zum neuen Team WithU. Granado ist MotoE-Fahrer der ersten Stunde und kämpfte 2019 mit Matteo Ferrari um den Gesamtsieg.

von Svenja König 

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