Paris E-Prix: Alle Strafen im Überblick

Auch beim Paris E-Prix haben die Regelhüter der Formel E mehrere Verstöße aufgedeckt und Strafen gegen die Teilnehmner ausgesprochen. Hier findest du eine Auflistung aller Entscheidungen der Rennkommissare.

Strafen nach dem Shakedown

  • Dragon Racing muss 300 Euro bezahlen, da Jose Maria Lopez während des Shakedowns in der Boxengasse zu schnell fuhr. Mit 53 km/h überschritt er das Tempolimit knapp.
  • Auch BMW erhielt eine Geldstrafe von 1.000 Euro, nachdem beim Fahrzeug von Antonio Felix da Costa gegen den "Battery Software Implementation Guide" verstoßen wurde. Ein Problem, das wir seit dem Saisonauftakt in Diriyya nahezu an jedem Rennwochenende bei verschiedenen Teams gesehen haben. Als Folge des Verstoßes wird beim Bremsen zu viel Energie rekuperiert, wenn die Batterie annähernd voll aufgeladen ist.

Strafen nach dem Freien Training

  • Keine. Sebastien Buemi erhielt jedoch eine Verwarnung, weil er im 1. Freien Training eine Kollision mit Sam Bird verursacht hatte.

Strafen nach dem Qualifying

  • Jerome d'Ambrosio und Pascal Wehrlein wurden die Rundenzeiten in Qualifying-Gruppenphase und Super-Pole gestrichen, da ihre Fahrzeuge einen zu geringen Reifendruck aufwiesen.

Strafen im und nach dem Rennen

  • Jerome d'Ambrosio erhielt eine 5-Sekunden-Strafe, weil er den Attack-Mode zu früh aktivierte. Laut Reglement ist die Aktivierung in den ersten beiden Runden nicht erlaubt. Zusätzlich gab es einen Strafpunkt für den Belgier.
  • Sebastien Buemi erhielt eine Durchfahrtsstrafe, weil er mit 62 km/h in der Boxengasse (statt maximal 50 km/h) erwischt wurde. Auch er erhielt einen Strafpunkt.
  • Oliver Turvey erhielt eine Durchfahrtsstrafe, die in eine Zeitstrafe von 50 Sekunden umgewandelt wurde, da er eine Kollision mit Felipe Massa verursacht hatte.
  • Edoardo Mortara muss in Monaco drei Plätze in der Startaufstellung nach hinten, da er eine Kollision mit Alex Lynn verursacht hat.
  • Jerome d'Ambrosio muss in Monaco ebenfalls drei Startplätze zurück, da er eine Kollision mit Bird verursacht hat.
  • Aller guten Dinge sind drei: Auch Oliver Rowland muss in Monaco drei Plätze nach hinten. Er hatte mit einem äußerst optimistischen Manöver Alexanders Sims aus dem Rennen befördert.
  • Keine Strafe, dennoch kurios: Straffrei ging Antonio Felix da Costa aus. Eine Untersuchung des Verstoßes gegen die Regelungen zur Nutzung des FANBOOSTs wurde ohne Folgen zu den Akten gelegt, da die englischsprachige Formulierung des Sportlichen Reglements an dieser Stelle nicht eindeutig ist. Traditionell veröffentlicht die FIA ihre Regelwerke zweisprachig in Französisch und Englisch.
von Tobias Wirtz 

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