Rom E-Prix: Vertragsverlängerung angestrebt

Das Formel-E-Rennen in Rom wird aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren ein fester Bestandteil des Rennkalenders bleiben. Der Stadtrat der italienischen Hauptstadt beschloss vor wenigen Wochen einen entsprechenden Antrag, der nun dem Büro der Bürgermeisterin Virginia Raggi vorliegt. Die Chancen auf eine Vertragsverlängerung stehen gut: Allein der E-Prix 2019 brachte der Stadt einen Umsatz von mehr als 60 Millionen Euro ein.

So zitiert die italienische Zeitung 'Corriere' aus einer Studie von SMG Insight, nach der knapp 62 Millionen Euro durch die Organisation des Rennens und durch Ausgaben von Touristen in die Stadtkasse gespült worden seien. Insgesamt 27.000 Zuschauer haben das diesjährige Rennen an der Strecke verfolgt. Dadurch seien 280 neue Arbeitsplätze entstanden. Zudem sahen den E-Prix 36 Millionen Menschen aus 179 Ländern im Fernsehen.

"Italien ist für die Formel E ein sehr wichtiger Markt", erklärt Formel-E-Kommunikationschef Renato Bisignani. "Wir sind dankbar, dass die Stadtregierung von Rom erneut ihre Unterstützung für das Event bekräftigt hat. Wir teilen die gemeinsame Vision von einer nachhaltigen Zukunft. Schon 2013 war Rom die erste Stadt, die an uns geglaubt hat. Die Zahlen zum wirtschaftlichen Einfluss unterstreichen den positiven Effekt, den die Formel E auf Rom hat."

Der derzeitige Vertrag zwischen der "Ewigen Stadt" und der Formel E läuft nach dem nächsten Rennen am 4. April 2020 aus. Über wie viele Jahre sich die angestrebte Verlängerung des Deals erstrecken soll, ist im Moment noch unklar. Das Event könnte jedoch langfristig im Kalender verankert werden.

von Tobias Bluhm 

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