Rookie-Test: Nio & Venturi präsentieren Fahrer

Auch Nio und Venturi haben ihre Fahrerpaarungen für den Rookie-Test der Formel E in Marrakesch bekanntgegeben. Am Donnerstagnachmittag stellten beide Teams ihre Piloten für den obligatorischen Testtag im Anschluss an den E-Prix in Marokko vor. Wenig überraschend setzt Venturi auf Piloten aus dem eigenen Entwicklungsfahrer-Aufgebot: Wie bereits im letzten Jahr werden Norman Nato und Arthur Leclerc, der jüngere Bruder von Formel-1-Fahrer Charles, für die Monegassen ins Auto steigen.

Nio setzt hingegen auf das Talent von Antonio Fuoco. Der Italiener fuhr bereits im letzten Jahr in Marrakesch, allerdings für GEOX Dragon. Er nahm zudem am Vorsaison-Test der Saison 2018/19 teil. Fuoco ist Teil der Nachwuchs-Akademie von Ferrari und gewann in den vergangenen Jahren drei Rennen in der Formel-2-Meisterschaft. An seiner Seite wird in Marokko der Chinese Daniel Cao starten. Der 18-Jährige wurde im letzten Jahr Dritter in der Asiatischen Formel-3-Meisterschaft. Cao wurde von Nio zudem als Entwicklungsfahrer verpflichtet und wird das Team auch in den kommenden Monaten unterstützen.

Nach der Bekanntgabe der Fahrer von Nio und Venturi stehen nur noch die Fahrerpaarungen von DS Techeetah und Mercedes aus. Bei Dragon ist zudem noch ein Platz an der Seite von Ex-DTM-Fahrer Joel Eriksson vakant. Die Formel E will die offizielle Nennliste für den Rookie-Test am Freitag vorstellen.

Das vorläufige Line-up für den Rookie-Test in Marrakesch

  • Audi: Kelvin van der Linde / Mattia Drudi
  • BMW: Lucas Auer / Kyle Kirkwood
  • Techeetah: tba
  • Virgin: Alice Powell / Nick Cassidy
  • Dragon: Joel Eriksson /tba
  • Mahindra: Sam Dejonghe / Pipo Derani
  • Mercedes: tba
  • Nio: Antonio Fuoco / Daniel Cao
  • Nissan: Mitsunori Takaboshi / Jann Mardenborough
  • Jaguar: Jamie Chadwick / Sacha Fenestraz
  • Venturi: Norman Nato / Arthur Leclerc
  • Porsche: Thomas Preining / Frederic Makowiecki
von Tobias Bluhm 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Oliver Turvey nach Nio-Test optimistisch: "Definitiv ein Schritt nach vorn"

Nio zählt in der Formel E seit mehreren Jahren zu den Hinterbänkler-Teams. Auch nach der Übernahme des chinesischen Rennstalls durch neue Eigentümer im Sommer 2020 kämpften Oliver Turvey, Ma Qing Hua und Daniel Abt in der vergangenen Saison ...


von Tobias Bluhm

Galerie: Extreme-E-Teams präsentieren Fahrzeuglackierungen für 2021

Der Countdown bis zum Start in die erste Saison der Formel-E-Schwesterserie Extreme E läuft: Im Rahmen eines virtuellen Launch-Events am Dienstagnachmittag stellten alle Rennställe ihre geplanten Fahrzeuglackierungen für 2021 vor. Erstmals präsentierten dabei auch die ehemaligen Formel-1-Rivalen Lewis ...


von Tobias Bluhm

Argentinien statt Nepal, Saisonstart im März: Extreme E veröffentlicht neuen Rennkalender

Die neue Offroad-Elektrorennserie Extreme E hat ihm Rahmen ihres digitalen "Global Launch" einen überarbeiteten Rennkalender vorgestellt. Das ursprünglich geplante Himalaya-Rennen in Nepal wurde durch ein Rennen in Argentinien zum Saisonabschluss ersetzt. Außerdem hat die Serie den Auftakt zur Debütsaison, der ...


von Timo Pape