Saudi-Arabien als weitere Option für Formel E

Dass die Formel E in der kommenden fünften Saison gern auf der arabischen Halbinsel fahren möchte, ist längst bekannt. Wie es aktuell aussieht, könnte ein Nahost-Rennen am ersten oder zweiten Dezemberwochenende die Saison 2018/19 sogar eröffnen. Hongkong würde ins Frühjahr rücken. Neben den bisher vorgestellten Kandidaten Katar (Doha), dem Libanon (Beirut) und Ägypten (Kairo) gesellt sich nun ein weiterer Name hinzu: Saudi-Arabien.

Formel-E-Chef Alejandro Agag bestätigt gegenüber 'Motorsport.com', dass es sich bei der Saudi-Hauptstadt Riad tatsächlich um "einen von vielen" potenziellen Austragungsorten für die Elektrorennserie handle. Riad veranstaltete in der Vergangenheit beispielsweise das Race of Champions. In finanzieller Hinsicht dürfte sich ein Riad E-Prix für die Formel E durchaus lohnen, schließlich hat sogar Montreal etliche Millionen für ein Rennen bezahlt. Aus der Fan-Perspektive hingegen gäbe es sicherlich attraktivere Städte.

"Wir prüfen aktuell rund fünf verschiedene Locations im Mittleren/Nahen Osten", sagt Agag. "Wir halten uns in diesen Tagen aber noch bedeckt, was die Städte angeht, denn wir müssen noch einige Verhandlungen zu Ende führen." Der neue Formel-E-Kalender solle im Juni präsentiert werden, bestätigt der Spanier. "Wir haben es wie immer im März versucht, aber wir haben es nie geschafft", gibt Agag zu.

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