Senat entscheidet offenbar gegen Berlin ePrix

Beunruhigende Nachrichten aus der Hauptstadt: Offenbar hat sich der Berliner Senat gegen das geplante Formel-E-Rennen am 10. Juni 2017 auf der Karl-Marx-Allee nahe dem Alexanderplatz entschieden. Das legen aktuelle Aussagen von Johannes Schneider, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Grüne in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte, nahe.

"Ich begrüße es sehr, dass sich der neue Berliner Senat gegen das Autorennen in der Innenstadt ausgesprochen hat", sagt Schneider auf der Fraktionswebsite. "Autorennen haben ausschließlich auf geeigneten Strecken stattzufinden. Die massiven Einschränkungen durch den Aufbau, die Durchführung und den Abbau setzen Anwohnerinnen und Anwohnern der Karl-Marx-Allee Lärmemissionen aus und beschränken sie in ihrem Bewegungsraum. Zudem schloss die Veranstalterin durch die Gestaltung eine barrierefreie Überquerung der Straße aus."

Was das konkret bedeutet, können wir noch nicht mit Sicherheit sagen. Am Montag soll eine Pressemitteilung des Senats erscheinen - unter Vorbehalt. Zudem haben wir den Veranstalter des Berlin ePrix um eine Stellungnahme zu dem Thema gebeten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

von Timo Pape 

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