Shell: Darum als Nissan-Partner in Formel E

Mit dem fünften Saisonlauf in Hongkong startet die Formel E am kommenden Wochenende (10. März) in die heiße Phase ihres fünften Meisterschaftsjahres. Nissan e.dams – eines der erfolgreichsten Teams in der noch jungen Geschichte der Elektro-Rennserie – kämpft in der laufenden Saison regelmäßig um Podiumsplätze und zielt in Hongkong auf den ersten Pokal ab. Unterstützung erfährt der Rennstall von Teampartner Shell, der seit Anfang dieser Saison auf den beiden Elektrorennwagen von Sebastien Buemi und Oliver Rowland mit seinen Logos präsent ist.

In einer Pressemitteilung erklärt der Energiekonzern, der seit mehr als 100 Jahren im Motorsport aktiv ist, warum er sein breites Sponsoring-Programm im klassischen Motorsport nun auf den elektrischen Rennsport erweitert hat: "Aus unseren Kooperationen im Motorsport wie etwa mit Ferrari in der Formel 1, BMW Motorsport bei der DTM oder Hyundai in der Rallye-Weltmeisterschaft WRC ziehen wir unter den extremen Bedingungen der Rennstrecke wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von innovativen Kraft- und Schmierstoffen für die Straße", sagt Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

"Der Antriebsmix wird sich weiter diversifizieren", führt Toschka aus. "Die Bedeutung der Elektromobilität wird zunehmen, und diese Entwicklung wollen wir unterstützen. Mit Blick auf die Klimaziele möchten wir unseren Beitrag leisten, sauberere Energielösungen bereitzustellen. Auch Elektro-Auto-Besitzer sollen im Sinne unserer GO WELL-Mission stets so angenehm wie möglich unterwegs sein. Deshalb engagieren wir uns jetzt auch in der Formel E."

Shell hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Schritte in Richtung Elektromobilität gemacht: 2017 kaufte das Unternehmen den größten europäischen Anbieter von Ladesäulen, New Motion, und beteiligte sich am "Joint Venture" IONITY der Automobilhersteller BMW, Daimler, Ford und Volkswagen. Im Zuge dieser Partnerschaft will Shell bis Ende 2020 zunächst 80 der größten eigenen Autobahn-Tankstellen mit 350-kW-Schnellladesäulen ausrüsten.

von Timo Pape 

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