Spark entwickelt Basis-Fahrzeug für Extreme E

Nach der Entwicklung der bisherigen beiden Formel-E-Fahrzeuge wird die französische Firma Spark Racing Technology auch das Auto der künftigen Elektro-SUV-Rennserie Extreme E konzipieren. Das gab die Serie am Dienstag bekannt. Spark wird demnach die einheitliche Basis für die bis zu zwölf Teams her- und bereitstellen.

Zu den Standardteilen zählen der Stahlrohrrahmen, die Aufhängung und Stoßdämpfer, die Bremse, die Lenkung und die Crash-Struktur samt Überrollbügel. Freiheiten bleiben den Herstellern bei der Gestaltung der Außenverkleidung, der Scheinwerfer und der vorderen und hinteren Stoßfänger. Mit Blick auf die "inneren Werte" dürfen die Hersteller den Elektromotor sowie den Inverter selbst entwickeln.

"Wir bei Spark sind begeistert, dass wir das neue Elektro-SUV für Extreme E entwickeln dürfen", sagt Spark-Technik-Chef Theophile Gouzin. "Spark nimmt Extreme E gleichermaßen als Vordenker und als echte Herausforderung für unsere Ingenieure wahr - der ultimative Prüfstand für elektrische Fahrzeuge."

"Ich freue mich, dass wir diesen Weg erneut gemeinsam mit Spark einschlagen, genau wie damals in der Formel E", sagt Alejandro Agag, der in beiden E-Serien eine führende Rolle einnimmt. "Ich kann es kaum erwarten, den Prototypen diesen Sommer erstmals öffentlich fahren zu sehen. Haltet in den kommenden Wochen Ausschau nach weiteren Nachrichten rund um Extreme E!"

Der von Agag angesprochene Prototypen-Test ist für den kommenden Juli angesetzt, also bereits in etwas mehr als zwei Monaten. Die (noch nicht feststehenden) Teams erhalten ihre Chassis im März 2020, bevor etwas später im Sommer 2020 die ersten gemeinsamen Testfahrten anstehen. Im Januar 2021 soll schließlich der Startschuss für das erste Extreme-E-Rennen fallen.

von Timo Pape 

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