Strafversetzung für Nico Prost in Santiago

Schlechte Nachricht für Nicolas Prost und sein Team Renault e.dams: Der Franzose, der die neuntschnellste Zeit im Qualifying zum Santiago E-Prix gefahren ist und durch die Strafe für Lucas di Grassi auf Platz acht vorrücken durfte, muss um zwei Startplätze nach hinten. Der Grund dafür ist, dass Prost nach seiner 200-kW-Runde nicht wie vorgeschrieben in die Box fuhr, sondern ein weiteres Mal die Ziellinie passierte. Prost gab an, die Einfahrt zur Boxengasse verpasst zu haben, weil er dort ein anderes Fahrzeug unmittelbar hinter sich vermutet habe.

Außerdem gab es drei weitere Entscheidungen der Rennleitung: Luca Filippi (NIO) und Mitch Evans (Jaguar), die beide durch Fahrfehler auf ihrer 200-kW-Runde die 110-Prozent-Marke verpassten und sich nicht qualifizierten, wurden zum Rennen zugelassen, weil sie im Freien Training eine ausreichende Rundenzeit erzielt hatten. Evans muss zudem wegen eines Wechsels des Intervers um zehn Startplätze nach hinten, was allerdings ohne Auswirkungen bleibt, da er ohnehin von Platz 20 gestartet wäre. Stattdessen erhält er eine Zeitstrafe von zehn Sekunden, die er beim Fahrzeugwechsel absitzen muss.

von Tobias Wirtz 

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