Vergne: "Es gab einige Kämpfe im Team"

Jean-Eric Vergne hat nach seinem Sieg von Punta del Este zugegeben, dass es bei Techeetah intern hin und wieder knallt. Der Grund: Vergne setzt das Team offenbar stark unter Druck, um als einziges Privatteam in der Formel E bestehen zu können. Durch seinen Erfolg fühlt sich der Franzose, der Berichten zufolge selbst Anteile am chinesischen Rennstall Techeetah besitzt, in seiner harten Gangart bestätigt.

"Es gab einige Kämpfe im Team, weil ich manchmal Leute ziemlich antreibe", sagte Vergne direkt nach dem Rennen am Samstag. "Aber wir sind ein Privatteam und müssen unser absolutes Maximum abrufen, wenn wir die Jungs von Audi, DS oder Renault schlagen wollen. Wir haben weniger Ressourcen, um das Auto und den Antrieb zu verbessern."

Vergne sei nun glücklich, "weil nun alle für den Rest der Saison zusammen mit mir alles geben werden." Er gibt zu: "Wir haben momentan keine einfache Zeit. Ich gebe wirklich Vollgas, und manchmal sind einige damit nicht glücklich. Aber heute habe ich allen bewiesen, dass ich richtig Pace habe." Zur Saisonhalbzeit sind Vergne und Techeetah auf Titelkurs.

von Timo Pape 

Zurück

Diriyya-Oliver-Rowland-Nissan

Neue Städte für die Formel E: Sankt Petersburg als Ziel für Saison 6

Die Formel E setzt ihr Wachstum weiter fort: Mit Diriyya, Sanya und Bern sind drei neue Städte im Rennkalender von Saison 5 enthalten. Aber damit nicht genug: Für die kommenden Saisons stehen weitere Städte in den Startlöchern für ...


von Tobias Wirtz

Daniel-Abt-Audi-Formel-E-zieht-Skifahrer-auf-Eis

Formel E auf Eis: Audi & Daniel Abt begeistern beim GP Ice Race

Spektakuläre Szenen in Österreich: Beim GP Ice Race in Zell am See wagten sich Formel-E-Fahrer Daniel Abt und DTM-Champion Rene Rast mit ihren Rennautos bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt auf Schnee und ...


von Timo Pape

Red-Bull-Glasses-Red-Bull

Red-Bull-Motorsportberater Marko: Formel E "nur eine Ablenkung vom Diesel-Skandal"

Obwohl allein im aktuellen Formel-E-Fahrerfeld vier ehemalige oder aktive Piloten aus dem Nachwuchsprogramm von Red Bull Racing antreten, ist die österreichische Getränkefirma noch nicht mit einem eigenen Sponsoring-Programm in der Elektroserie vertreten. Dass ...


von Tobias Bluhm