Formel E

Agag erklärt Kostenexplosion für Formel E: "Sind weiter mit Hindernissen konfrontiert, aber nichts im Vergleich zu Saison 1"

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

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Zuerst die COVID19-Pandemie, dann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine: Zwei globale Ereignisse, die auch auf die Formel-E-Weltmeisterschaft große Auswirkungen hatten oder sogar noch haben. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Alejandro Agag hat die elektrischen Rennserie in ihrer Vergangenheit jedoch bereits mit größeren Problemen zu kämpfen gehabt.

"Natürlich standen wir in den vergangenen Jahren vor Herausforderungen", so Agag am Freitagabend deutscher Zeit in der Pressekonferenz zum Mexico City E-Prix. "Die Pandemie war für jeden eine Herausforderung. Die größte Herausforderung für uns ist die Explosion der Logistikkosten."

"In einer solchen Meisterschaft muss alles, was man hier sieht, rund um die Welt bewegt werden", führt der Spanier aus. "Diesen gesamten Zirkus um den Globus zu transportieren, stellt eine große Herausforderung dar und ist extrem teuer. Die Kosten für die Logistik sind in einigen Bereichen, in denen wir uns bewegen, auf mehr als das Doppelte, sogar mehr als das Dreifache gestiegen. Das ist eine große Herausforderung, auch wenn die Kosten glücklicherweise jetzt wieder sinken. Wir sind weiter mit Hindernissen konfrontiert."

Zuschauer:innen machen für Agag den Unterschied

"Diese Hindernisse sind immens, aber sie sind nichts im Vergleich zu denen in Saison 1", beschreibt Agag. "Wir hatten damals überhaupt kein Geld und waren nahezu bankrott. Die Strecke in Miami war eine Stunde vor dem Start noch nicht fertig. Und auch eine Stunde nach dem Start nicht."

In der jüngsten Vergangenheit hätten sich die Dinge jedoch zum Positiven entwickelt. "Wir kommen damit klar", erklärt Agag weiter. "Es war hart, aber es ist besser geworden. Es ist großartig, wieder Zuschauer (an der Strecke) zu sehen. Das macht den Unterschied. Während der Pandemie waren die Tribünen leer, das war nicht gerade aufregend. Diese großen Menschenmengen wiederzusehen, macht das alles erst fantastisch."

Die Formel E rechnet bei ihrem Saisonauftakt mit rund 40.000 Besucher:innen. Um 14:30 Uhr startet das 2. Freie Training, das wir im Livestream auf 'e-Formel.de' übertragen und ebenso im Ticker begleiten. Um 16:40 Uhr beginnt das Qualifying, das du ebenfalls im Stream auf ran.de oder in unserem beliebten Hankook Formel E Liveticker verfolgen kannst. Rennstart ist um 21 Uhr - ProSieben beginnt um 20:30 Uhr mit der Vorberichterstattung.

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