Formel E

Agag zu Termin-Konflikt mit WEC: Formel-E-Verlegung möglich

Timo Pape

Timo Pape

Formel-E-Boss Alejandro Agag nimmt sich dem Terminkonflikt zwischen Formel E und WEC im Sommer 2017 an. Wenn die Elektromeisterschaft am 15. und 16. Juli 2017 in Montreal fahren will, hat die Langstreckenmeisterschaft WEC ihren Saisonlauf am Nürburgring eingeplant. Insgesamt sechs Fahrer, die in beiden Serien starten, wären betroffen. Nun könnte es unter Umständen zu einer Verschiebung des Formel-E-Rennens kommen.

"Wir waren sehr überrascht, denn wir hatten das mit der WEC besprochen. Sie hatten mir ihre Termine gegeben - und dieser war nicht dabei", sagt Agag gegenüber 'Autosport' und beschwichtigt: "Wir werden den Kalender auch weiterhin zusammen ausarbeiten. Dies wird keinen Krieg auslösen."

Eine Verschiebung des Montreal ePrix wird allerdings kein leichtes Unterfangen für Agag, denn im Juli sind mit Brüssel und New York noch zwei weitere Rennen angesetzt. Deshalb will sich der Spanier in Donington zunächst bei den Fahrern umhören, wo ihre Präferenzen lägen - auf Formel E oder WEC. "Wenn alle sagen, dass wir den Termin ändern sollen, dann versuche ich es. Wenn sie sagen, dass wir das Datum behalten sollen, dann werden wir es behalten."

Agag will offenbar möglichst schnell Klarheit über den Rennkalender der dritten Saison erlangen: "Wir werden noch in dieser Woche bekanntgeben, wann wir die Details zum Rennen verkünden werden", sagt er gegenüber 'Motorsport.com'. "Wir werden das exakte Layout und Datum für das Rennen festlegen."

Darüber hinaus will Agag im September erste Details zum New York ePrix (29. und 30. Juli 2017) verkünden, der möglicherweise auch von der Terminüberschneidung mit der WEC betroffen sein und verschoben werden könnte.

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