Formel E

Gridstrafe für Max Günther! Alle Formel-E-Strafen beim Berlin E-Prix im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Max-Günther-DS-Penske-Berlin-visor-open

Auch beim Berlin E-Prix ist es wie bei jedem Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft die Aufgabe der Rennkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA, die Einhaltung des Technischen und Sportlichen Reglements zu überprüfen. Sollten sie einen Verstoß feststellen, ist es ihre Aufgabe, das Strafmaß festzulegen. In diesem Artikel findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen des Wochenendes.

Beim Berlin E-Prix 2026 übernehmen der vorsitzende Kommissar Loic Bacquelaine, der internationale Kommissar Mathieu Remmerie und der nationale Kommissar Yasin Özer diese Aufgabe. Unterstützt werden sie dabei von Ex-Rennfahrer Alex Yoong. Der aus Malaysia stammende Yoong war in seiner Motorsportkarriere auch zwei Jahre in der Formel 1 aktiv, wo er für das Minardi-Team fuhr.

Strafen vor dem Rennwochenende

  • Citroen Racing erhielt eine Geldstrafe von 10.000 Euro, weil das Team in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Kamera in der Box nicht eingeschaltet hatte. Diese dient der Überwachung der Sperrstunde. Die Rennkommissare entschieden auf eine höhere Strafe, da es ihnen nicht möglich war, die Sperrstunde zu überwachen. Dies wiege schwerer als eine Verletzung. Das Team teilte auch Nachfrage von e-Formel.de mit, dass es sich um ein IT-Problem mit der Kamera gehandelt habe.

Strafen im Freien Training

  • Cupra Kiro erhielt eine Geldstrafe von 1.500 Euro, weil Dan Ticktum in der Boxengasse mit 65 statt der maximal erlaubten 50 km/h erwischt wurde.
  • Cupra Kiro erhielt eine weitere Geldstrafe von 600 Euro, weil Ticktums Teamkollege Pepe Marti ebenfalls in der Boxengasse zu schnell unterwegs war. Der Spanier fuhr 56 km/h.
  • Taylor Barnard wurde verwarnt, weil er Lucas di Grassi im 1. Freien Training behindert hatte. Es war seine erste Verwarnung in der laufenden Saison. Bei drei Verwarnungen wird automatisch eine Rückversetzung von zehn Startplätzen ausgesprochen.
  • DS Penske bekam eine Geldstrafe von 2.500 Euro, weil der Reifendruck bei Maximilian Günther unter dem von Reifenhersteller Hankook vorgegebenen Minimum lag.

Strafen nach dem Qualifying am Sonntag

  • Max Günther wurde um drei Startplätze nach hinten versetzt, da er im Gruppenqualifying Jake Dennis auf einer schnellen Runde behindert hatte. Er fiel somit von Platz 11 auf 14 zurück.

Zurück

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 4 und 8.