Formel E

Gen4-Gridstrafen für Felix da Costa & Wehrlein! Alle Formel-E-Strafen beim London E-Prix im Überblick

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

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Auch beim London E-Prix haben wie bei jedem Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft die Rennkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA die Aufgabe, die Einhaltung des Technischen und Sportlichen Reglements zu überprüfen. Sollte dabei ein Verstoß festgestellt werden, ist es ihre Aufgabe, das Strafmaß festzulegen. In diesem Artikel findest du wie gewohnt eine Auflistung aller Entscheidungen des Wochenendes.

Beim London E-Prix 2026 übernehmen der vorsitzende Kommissar Achim Loth, der internationale Kommissar Mathieu Remmerie und der nationale Kommissar Trevor Williams diese Aufgabe. Unterstützt werden sie dabei von Fahrer-Steward Alexander Sims. Sims ist für Formel-E-Fans kein Unbekannter. Er fuhr in der Elektro-Rennserie die Boliden sowohl für BMW i Andretti als auch für Mahindra. Bis zu seinem Abschied 2022 gewann der Brite ein Rennen und erreichte drei Pole-Positions.

Strafen vor dem Rennwochenende

  • Lucas di Grassi erhielt in Tokio eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, da er bei roter Flagge zu schnell gefahren war. Da er nicht unter den ersten Zehn ins Ziel kam, wurde die Strafe in eine Rückversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung des ersten Rennen beim London E-Prix umgewandelt.
  • Edoardo Mortara erhielt in Tokio nachträglich eine Zeitstrafe von zehn Sekunden, da er eine Kollision mit Joel Eriksson ausgelöst hatte. Da auch Mortara nicht unter den ersten Zehn ins Ziel kam, wurde die Strafe in eine Rückversetzung um fünf Positionen in der Startaufstellung des ersten Rennen beim London E-Prix umgewandelt.

Strafen nach dem Qualifying am Samstag

  • Jake Dennis erhielt eine Verwarnung, weil er in der Gruppenphase des Qualifyings eine Kollision mit Nyck de Vries verursacht hatte. Es war seine zweite Verwarnung in der laufenden Saison. Im Falle einer dritten Verwarnung wird er automatisch im nächsten Rennen um zehn Positionen in der Startaufstellung nach hinten versetzt.
  • Nyck de Vries erhielt ebenfalls eine Verwarnung, da er Dennis behindert hatte. Für ihn war es die erste Verwarnung der Saison.

Strafen im und nach dem Rennen am Samstag

  • Pascal Wehrlein erhielt eine Verwarnung, weil er auf dem Weg in die Startaufstellung nach dem Scheitelpunkt einen Burnout gemacht hatte. Dies hatte der Renndirektor im Fahrerbriefing ausdrücklich verboten. Es war seine erste Verwarnung in der laufenden Saison.
  • Lucas di Grassi erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, weil er bei der Full-Course-Yellow zu schnell gefahren war. Außerdem erhielt er einen Strafpunkt.
  • Edoardo Mortara erhielt eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, weil er eine Kollision mit Dan Ticktum verursacht hatte. Diese warf ihn von Platz 5 auf 7 zurück, unmittelbar hinter Ticktum. Auch er bekam einen Strafpunkt für diese Aktion.
  • Pepe Marti bekam nachträglich eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, weil er eine Kollision mit Jean-Eric Vergne verursacht hatte. Da er außerhalb der Top 10 ins Ziel kam, wurde diese in eine Rückversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung für das Rennen am Sonntag umgewandelt. Auch hier gab es einen Strafpunkt.

Strafen im Freien Training am Sonntag

  • Maximilian Günther erhielt eine Rückversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung, weil er bei der Trainingsunterbrechung trotz roter Boxenampel aus der Boxengasse auf die Strecke gefahren war. Auch der Deutsche bekam einen Strafpunkt.

Strafen im und nach dem Qualifying am Sonntag

  • Lucas di Grassi bekam eine Rückversetzung um 20 Positionen in der Startaufstellung, weil der Inverter an seinem Lola Yamaha ABT gewechselt wurde.
  • Lucas di Grassi musste im Rennen eine 10-Sekunden Stop-and-Go-Strafe absitzen, da diese Rückversetzung nicht vollständig vorgenommen werden konnte. Er muss diese am Ende der ersten Runde absitzen.

Strafen nach dem Rennen am Sonntag

  • Pascal Wehrlein erhielt nachträglich eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, die in eine Rückversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung für Wehrleins nächstes Rennen umgewandelt wurde, da er eine Kollision mit Joel Eriksson und Jake Dennis verursacht hatte. Zusätzlich bekam Wehrlein einen Strafpunkt auf seine Rennlizenz.
  • Antonio Felix da Costa erhielt ebenfalls nachträglich eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, die in eine Rückversetzung um drei Positionen in der Startaufstellung für sein nächstes Rennen umgewandelt wurde, da er eine Kollision mit Jake Dennis verursacht hatte. Auch Felix da Costa bekam einen Strafpunkt für diese Aktion.

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