Formel E

Andretti & BMW: Formel-E-Punkte oberstes Gebot für Rom E-Prix

Timo Pape

Timo Pape

Für die Formel E geht es am Samstag, dem 14. April, nach Europa zum ersten Rom E-Prix. In den Cockpits des Teams MS&AD Andretti werden wie gehabt die BMW-Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Tom Blomqvist zum Einsatz kommen. Blomqvist saß am vergangenen Dienstag in Maisach am Steuer des BMW iFE.18 und absolvierte den Roll-out des neuen Gen-2-Fahrzeugs, mit dem BMW zu Saison 5 werksseitig in die Formel E einsteigt.

Nachdem der Saisonstart für das Team von mit Top-10-Platzierungen in den ersten vier Rennen der vierten Saison erfolgreich verlaufen war, blieben sowohl Felix da Costa als auch Blomqvist beim Rennen in Punta del Este ohne Punkte. Felix da Costas Auftritt zuvor in Mexiko-Stadt verdeutlichte jedoch die potenzielle Pace des ATEC-003, und beide Fahrer konnten die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs unter Rennbedingungen demonstrieren. Bei dem erstmals in Rom stattfindenden Event soll nun an diese Entwicklung angeknüpft werden.

Blomqvist freut sich auf die "Ewige Stadt": "Nach den recht hektischen ersten Rennen hat es sich beinahe wie eine größere Pause angefühlt. In dieser Woche hatte ich das Privileg, die ersten Meter im neuen BMW iFE.18 absolvieren zu dürfen – ein großer Moment für alle, die an diesem Projekt beteiligt sind."

"Jetzt bin ich heiß darauf, wieder an das Steuer unseres Andretti zurückzukehren. Ich denke, der erste Rom E-Prix wird ein besonderes Wochenende. Es ist eine historische Stadt, und für uns, die Formel E und alle Zuschauer etwas Besonderes. Ich freue mich sehr darauf, durch die Straßen Roms zu fahren. Für uns alle ist die Strecke neu, was für mich positiv ist, weil ich bisher noch auf keinem der Kurse gefahren bin."

Teamkollege Felix da Costa geht es ähnlich: "Es ist schön, endlich wieder mit dem Team ins Renngeschehen zurückzukehren. Rom ist für uns eine komplett neue Formel-E-Strecke und auch eine neue Stadt, das ist immer aufregend. Für alle ist es neues Terrain. Wir fühlen uns gut vorbereitet und haben alle Aspekte besprochen, die es nach Punta del Este zu klären galt. Nun freuen wir uns darauf, auf die Rennstrecke zurückzukehren und wieder Punkte zu sammeln."

Roger Griffith, Chief Technology Officer und Co-Teamchef Andretti: "Nach der herausfordernden Tour durch Amerika freut sich das MS&AD Andretti Formula E Team sehr auf den Europa-Start von Saison 4. Das historische Rom macht den Anfang. Straßenrennen in Rom gab es schon in den 1920er-Jahren, aber die Technologie hat sich natürlich grundlegend verändert. E-Racing in Rom zu betreiben, macht vor dem Hintergrund der modernen Regeln, die für die Nutzung von Autos in der Innenstadt gelten, enorm viel Sinn. Das Andretti-Team ist auch aufgrund seiner engen Verbindungen zu Italien sehr stolz, vor den leidenschaftlichen italienischen Fans antreten zu können."

"Auch wenn das vergangene Rennen in Uruguay uns keine Punkte eingebracht hat, haben unsere Ingenieure dort doch wichtige Erkenntnisse gewonnen", führt Griffiths aus. "Diese haben wir direkt in vielversprechende Entwicklungen umgesetzt und hoffen, dadurch einen Leistungssprung erzielen zu können. Wir sind aufgeregt, dass es schon bald losgeht."

Da der Rom E-Prix das erste in der Stadt ausgetragene Rennen ist, wird die brandneue Strecke für das Team und die Fahrer zu einer echten Bewährungsprobe. Die meisten Kurven sind recht eng. Die schnellen, schwungvollen Kurven 3/4 sowie 7/8 dürften für die Fahrer und das Set-up jedoch zur Herausforderung werden. Das Rennen beginnt auf der von Bäumen gesäumten Via Cristoforo Columbo und führt rund um den hoch aufragenden Obelisco di Marconi vorbei am Colosseo Quadrato über eine Distanz von 2,84 Kilometern und ist damit die zweitlängste Strecke der Saison.

Foto: BMW

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