Formel E

Antonio Felix da Costa gewinnt das 2. Rennen in Jeddah: "Ich lebe meinen Traum"

Theresa König

Theresa König

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Der zweite Lauf des "Double-Headers" in Saudi-Arabien war von vielen Überholmanövern und unterschiedlichen Rennstrategien geprägt. Vor allem das Energiemanagement spielte eine zentrale Rolle im Rennverlauf. Am Ende setzte sich Antonio Felix da Costa durch und feierte seinen 13. Sieg in der Formel E. Damit baute er seine starke Bilanz in der Serie weiter aus und gehört weiterhin zu den erfolgreichsten Fahrern im Feld.

Besonders bemerkenswert: Für Felix da Costa war es erst das fünfte Rennen mit Jaguar nach seinem Wechsel von Porsche. Dass bereits nach so kurzer Zusammenarbeit ein Sieg gelingt, spricht sowohl für die schnelle Integration ins Team als auch für die Abstimmungsarbeit im Hintergrund. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Portugiese: "Es war toll, schon so früh in der Saison die Pace zu haben, um um den Sieg mitzufahren."

Der Erfolg bestätigt zugleich die aktuell starke Form von Jaguar. Schon beim Rennen in Miami stand das Team ganz oben auf dem Podium – damals mit Mitch Evans am Steuer. Die Konstanz bei unterschiedlichen Streckenlayouts deutet darauf hin, dass das Gesamtpaket aus Fahrzeug, Softwarestrategie und Rennleitung derzeit besonders gut funktioniert.

Im Vergleich zum ersten Lauf des Wochenendes verschob sich der Schwerpunkt im zweiten Rennen noch deutlicher in Richtung Energieverwaltung und Timing. Mehrere Fahrer mussten ihre Strategie während des Rennens anpassen. Felix da Costa schildert: "Es war extrem viel Management gefragt. Wir mussten sehr viel Energie sparen, aber das Team hat mich perfekt durch die Attack-Modes geführt." Gerade die präzise Abstimmung der Aktivierungsphasen erwies sich als entscheidender Faktor im Kampf um die Spitzenpositionen.

Trotz des Erfolgs verlief das Wochenende für ihn nicht reibungslos. Er sprach offen über anfängliche Schwierigkeiten: "Ich hatte Probleme, die Software richtig zu verstehen. Es ist so kompetitiv – man muss unglaublich viel richtig machen, um zu gewinnen. Deshalb fühlt es sich besonders gut an." Die Lernkurve innerhalb des neuen Umfelds sei steil gewesen, umso wichtiger sei der intensive Austausch mit den Ingenieuren gewesen.

Sein Fazit fiel nach seinem ersten Jaguar-Sieg entsprechend positiv aus: "Die Dinge laufen gut, ich habe Spaß und lebe meinen Traum. Ich kann mich nicht beschweren."

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