Formel E

Audi: McNish übernimmt Koordination des Formel-E-Projekts

Timo Pape

Timo Pape

Während sich die DTM-Mannschaft von Audi Sport auf ein spannendes Finale auf dem Hockenheimring vorbereitet, beginnt in Hongkong am Sonntag die neue Saison der Formel E. Die Elektrorennwagen des Teams ABT Schaeffler Audi Sport starten in der chinesischen Metropole erstmals im Zeichen der vier Audi-Ringe.

Auf dem Weg zu einem vollen Werksengagement nutzt Audi die Saison 2016/17, um mehr über die erste rein elektrische Rennserie der Welt zu lernen und sich für die Saison 2017/18 vorzubereiten. Der ehemalige Formel-1-Pilot und Le-Mans-Sieger Allan McNish hat bei Audi Sport in Neuburg kommissarisch die Koordination des Formel-E-Projekts übernommen und ist beim Saisonstart in Hongkong genauso vor Ort wie der stellvertretende Audi-Motorsportchef, Dieter Gass.

Das Team ABT Schaeffler Audi Sport hat sich intensiv auf die neue Formel-E-Saison vorbereitet und mit dem Elektro-Rennwagen ABT Schaeffler FE02 ausgiebig getestet. Nach dem Abschluss der offiziellen Testfahrten in Donington am 7. September standen vor allem Prüfstandversuche auf dem Programm. Die beiden Piloten des Teams, Daniel Abt und Lucas di Grassi, haben den 1,86 Kilometer langen Stadtkurs im Hafen von Hongkong im Simulator trainiert und den Ingenieuren des Teams wertvolle Informationen für die Abstimmung von Auto und Software geliefert.

"Ähnlich wie in der DTM sind die Formel-E-Rennwagen homologiert und dürfen während der Saison nicht verändert werden", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Gleichzeitig kann an der Software, die das in der Formel E so wichtige Energiemanagement steuert, permanent weitergearbeitet werden. In diesem Bereich haben wir sehr viel Erfahrung aus der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, mit der wir das Team unterstützen können."

Die Formel-E-Organisation hat die vier Elektrorennwagen des Teams bereits Mitte September verladen und per Flugzeug nach Hongkong gebracht. Am Donnerstagmorgen wurden sie an der Rennstrecke angeliefert und wieder übergeben. Insgesamt hat das Team rund acht Tonnen Material auf die Welttournee der Formel E geschickt.

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