Formel E

Behält die Formel E auch Fahrzeugwechsel länger als geplant?

Timo Pape

Timo Pape

Eigentlich sieht die Technical Roadmap der Formel E vor, dass die Batterie in Saison fünf bereits so stark sein soll, dass sie ein ganzes Rennen durchhält. Dadurch fiele der obligatorische Fahrzeugwechsel zur Rennmitte weg. Möglicherweise käme dieser Schritt aus technologischer Sicht aber zu früh.

Die Formel E hatte kürzlich entschieden, die Batterieentwicklung für andere Hersteller neben Williams doch erst ab der fünften Saison freizugeben. Dies könnte dazu führen, dass sich der Fahrzeugtausch auf das sechste Jahr verschiebt. Die Zielsetzung mit Saison fünf sei nicht in Stein gemeißelt, sagt Formel-E-Chef Alejandro Agag gegenüber ‘Autosport’.

“Der Plan ist eigentlich Saison fünf, aber es könnte vielleicht auch Saison sechs werden”, erklärt der Spanier. “Wir müssen sehen, ob Saison fünf möglich wäre, ohne zu viel Performance zu opfern. Wir wollen die Leistungswerte auf jeden Fall hochhalten.”

Kürzere Rennen, um die Renndistanz zu überbrücken, seien indes keine echte Alternative: “Es gibt zwar Diskussionen, das Format etwas zu verändern. Wir schauen uns das mit der FIA an, ohne bisher zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Aber den nötigen Fahrzeugwechsel irgendwann zu besiegen, wäre einfach ein großartiges Signal, das unseren Technologiefortschritt perfekt demonstrieren würde”, sagt Agag.

Wichtig seien dem Boss bei jeglichen Entscheidungen vor allem die Meinungen der etablierten Formel-E-Teams. “Hersteller von außerhalb spielen für mich eine untergeordnete Rolle”, so Agag. Es bleibt abzuwarten, wie die Diskussionen mit der FIA ausgehen werden.

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