Formel E

Bernie Ecclestone nach Formel-E-Besuch in Sao Paulo: "Auf Formel-1-Niveau!"

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

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Der frühere Formel-1-Chef Bernie Ecclestone war auf Einladung der Formel E in Sao Paulo zu Gast. Der 93-Jährige zeigte sich im Anschluss an seinen ersten Besuch bei einem E-Prix begeistert und relativierte seine Kritik an der Elektroserie, die er in der Anfangszeit - damals noch als CEO der Formel 1 - geäußert hatte.

"Es ist das erste Rennen, das ich besuche, und es sieht super, super, super aus", so Ecclestone in der Startaufstellung zum Sao Paulo E-Prix. Zuvor hatte er unter anderem mit dem späteren Rennsieger Sam Bird und Jean-Eric Vergne gesprochen, die er noch aus deren Zeit in der Formel 1 kennt.

"Ich dachte, dass die Formel E nicht lange halten würde. Ich dachte, das erste Rennen würde auch das letzte sein", rekapitulierte der Brite seine Einschätzung aus der Formel-E-Anfangszeit. Im Oktober 2012 hatte Bernard Charles Ecclestone, so sein voller Name, im Interview mit PTI die Technik der Elektroboliden sogar mit Rasenmähern verglichen.

Gerade in dieser Hinsicht schlägt er nun komplett andere Töne an: "Ich freue mich sehr zu sehen, dass sie technisch sehr gut geworden ist", beschreibt Ecclestone. "Technisch ist die Serie auf Formel-1-Niveau."

Ecclestone kritisiert Vorhersehbarkeit in Formel 1

Aber auch den Unterhaltungsfaktor der Rennserie lobt Ecclestone, insbesondere im direkten Vergleich zu "seiner" ehemaligen Rennserie. "Ich denke, dass das derzeitige Problem der Formel 1 ist, dass wir eine Person haben, die alle Rennen gewinnt", erklärt er.

"Das ist nicht gut. Ich hoffe, dass das bei der Formel E nicht passiert, sondern dass Fahrer aus unterschiedlichen Ländern dort vertreten sind und Rennen gewinnen können."

In den ersten vier Saisonrennen der Formel E hat es vier verschiedene Sieger von vier verschiedenen Teams gegeben. Das fünfte Saisonrennen findet bereits in wenigen Tagen statt. Die Elektroserie macht dann erstmals in ihrer Geschichte in Japan Halt.

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