Formel E

BMW & Andretti vor Monaco: "Qualifying wird entscheidend"

Timo Pape

Timo Pape

Erstmals in der dritten Saison der Formel E wird das von BMW unterstützte Team MS Amlin Andretti an diesem Wochenende in Europa starten. Beim Monaco ePrix am Samstag (Rennstart um 16 Uhr) sitzen erneut BMW-Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Robin Frijns am Steuer der beiden ATEC-002 Rennwagen. Monte Carlo (MON) ist erstmals seit der Saison 2014/2015 wieder Teil des Rennkalenders.

Frijns' Einsatz stand bis vor kurzem noch auf der Kippe, nun bestätigt der Holländer seine Rennteilnahme im Fürstentum: "Mir geht es gut, und ich bin fit, schließlich bin ich sogar letztes Wochenende schon wieder gefahren." Frijns war in der Blancpain Sprint Series in Brands Hatch angetreten. Monaco sollte kein Hindernis mehr darstellen.

Oberstes Ziel des Andretti-Teams ist es, in Monaco wieder Punkte zu sammeln. Nach dem gelungenen Saisonstart in Hongkong, bei dem beide Fahrer punkten konnten, blieben weitere Top-10-Ergebnisse bislang aus. Beim Mexico City ePrix lagen beide Piloten zunächst gut im Rennen, doch technische Probleme und eine Durchfahrtsstrafe sorgten dafür, dass das Team leer ausging.

In Monaco soll nun der Trend umgekehrt werden. Die Fahrbahn im Fürstentum ist uneben, schmal und erlaubt keinerlei Fehler - noch weniger als die übrigen Stadtkurse im Rennkalender. Die Strecke ist mit 1,765 Kilometern kürzer als der Formel-1-Kurs und stellt die Fahrer vor eine große Herausforderung, da sie sich permanent verteidigen müssen.

Fahrer wollen Pechsträhne beenden

Antonio Felix da Costa fiebert dem ePrix entgegen: "Die Pause zwischen den Rennen hat uns die Möglichkeit gegeben, hart zu arbeiten und einige Verbesserungen am Auto vorzunehmen. Ich denke, das hat uns gut getan, denn das Pech, das wir in der Vergangenheit hatten, war wirklich frustrierend."

"Monaco ist eine sehr kurze Strecke, die Rundenzeiten werden eng beieinander liegen, das Qualifying wird somit entscheidend", sagt der Portugiese. "Realistisch betrachtet liegt darin nicht unbedingt unsere Stärke, aber mit einer guten, sauberen Runde können wir für das Rennen viel herausholen, denn Überholen wird dort nicht einfach. Monaco ist eine coole Location, um Rennen zu fahren."

Für Teamkollege Robin Frijns ist der kurze Kurs von Monte Carlo noch Neuland: "Für mich ist es das erste Mal, dass ich mit der Formel E in Monaco fahren werde. Zuvor bin ich dort aber schon in der World Series und der GP2 gestartet. Die Strecke ist mir also nicht neu. Beim Rennen in Mexiko City hatten wir eine sehr gute Pace, was uns Mut macht. Das Team arbeitet jeden Tag hart, um wieder zurück in die Punkte zu kommen. In den vergangenen Rennen hatten wir ziemliches Pech. Das soll sich in Monaco nun ändern."

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