Formel E

Formel E: BMW i präsentiert leicht optimiertes Safety-Car in Chile

Timo Pape

Timo Pape

Am Donnerstag hat das neue "Qualcomm BMW i8 Coupé Safety Car" in der chilenischen Hauptstadt Santiago seine Premiere gefeiert. Das Fahrzeug kommt ab dem vierten Saisonrennen an diesem Samstag zum Einsatz. BMW i ist seit der ersten Saison "Official Vehicle Partner" der Formel E und bringt nun die mit einigen technischen Neuerungen ausgestattete nächste Generation des Safety-Car an den Start.

Unter anderem waren die BMW-Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Tom Blomqvist, Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formel E, die Andretti-Teamchefs Roger Griffiths und JF Thormann sowie Bruno Correia, offizieller Fahrer des Safety-Car, bei der Präsentation zu Gast.

"Ich freue mich, hier in Santiago die Enthüllung des neuesten BMW i8 als Safety-Car für die Formel E live mitverfolgen zu können", sagt Agag. "Am Samstag feiern wir die erste Ausgabe des Antofagasta Minerals Santiago E-Prix. Als wir mit der Formel E begonnen haben, dachten viele, diese Serie hätte keine Zukunft. BMW gehörte zu den Ersten, die uns mit offenen Armen empfangen und an die Meisterschaft geglaubt haben. Seit dem ersten Rennen im Jahr 2014 steht das Qualcomm BMW i8 Safety Car stolz an der Spitze des Starterfeldes."

Safety-Car-Pilot Correia sagt: "Vielen Dank an BMW i für das großartige neue Design des neuen Safety-Car. Die neuen Sitze und der Überrollbügel machen das Fahrzeug noch einmal etwas leichter. Die Leistung und die Kapazität der Batterie wurden ein wenig erhöht. Alles in allem macht es großen Spaß, das Auto zu fahren."

Das BMW-i8-Safety-Car verfügt über das induktive Ladesystem Qualcomm Halo Prototype Technology. Ohne Kabelverbindung lädt das System es mit einer Leistung von 7,2 Kilowatt innerhalb von nur einer Stunde auf bis zu 80 Prozent auf. Dazu fährt das Safety-Car über eine spezielle Bodenplatte, die unmittelbar den kabellosen Ladevorgang initialisiert. Das spart sowohl Zeit als auch Aufwand, was vor allem im Rennbetrieb eines Formel-E-Wochenendes von großer Bedeutung sein kann.

Neben dem induktiven Ladesystem unterscheidet sich das Safety-Car auch in weiteren Bereichen vom Serienfahrzeug. Dazu gehören ein Überrollbügel, der Heckflügel und die Heckklappe aus Kohlefaser, ein Frontsplitter, Sportsitze aus dem BMW M4 GTS, 4-Punkt-Gurte, eine Anlage mit Signalleuchten auf dem Dach, BMW M Carbon Keramik Bremsen sowie ein Sportfahrwerk.

Zurück

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 7 und 3?
Advertisement