Formel E

Buemi & d'Ambrosio belasten sich gegenseitig - Die Fahrerstimmen aus Mexiko

Tobias Bluhm

Tobias Bluhm

Lucas di Grassi kann sich als Sieger eines hitzigen, nervenaufreibenden und spektakulären Mexico City ePrix feiern lassen. Insbesondere das Duell zwischen Jerome d'Ambrosio (Dragon) und Sebastien Buemi (e.dams) sorgte beim Zuschauen für höher schlagende Herzen. Wir haben die besten Aussagen nach dem Rennen für euch gesammelt.

Lucas di Grassi (Abt, 1.): "Es war heute wie beim Schach. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, konnte attackieren. Das Rennen lief perfekt, und ich habe meine Chancen bei Prost und d'Ambrosio bekommen und ergriffen. Sogar mit dem FanBoost konnte ich heute ein Manöver schaffen, das war toll!"

Jerome d'Ambrosio (Dragon, 2.): "Das Racing mit Buemi war alles im Rahmen der Regeln, bis auf den Moment, in dem er die Schikane schnitt und mir den Platz nicht zurückgeben wollte. Für uns war das ein großes Desaster, weil es das Rennen von uns allen hinter ihm extrem beeinträchtigt hat. Das Rennen an sich war fantastisch, diese Serie ist großartig. Ich musste heute wirklich alles geben."

Sebastien Buemi (e.dams, 3.): "Ich freue mich auf die TV-Aufnahmen vom Duell... Mir macht es nichts aus, wenn er (d'Ambrosio) die Tür schließt, aber er muss es einfach deutlich früher tun. Wenn ich schon neben ihm bin, und er mir den Weg abschneidet, kann ich nichts gegen Berührungen tun. Ich bin sehr enttäuscht; das war gefährlich, und die Rennleitung hat nichts getan."

Sam Bird (Virgin, 7.): "Ich bin zufrieden mit meinem siebten Platz. Natürlich können wir di Grassi, Buemi und die anderen nicht einholen. Aber wenn wir wie heute an unseren schlechten Tagen Punkte sammeln, muss man sich darüber freuen. In Buenos Aires hatten wir einen guten Tag, heute aufgrund der Strecke einen schlechten. Wir funktionieren auf unterschiedlichen Strecken anders."

Oliver Turvey (NextEV, 12.): "Mexiko war ein tolles Event und es war großartig zu sehen, wie viele Fans die Tribünen gefüllt haben. Heute Morgen hatten wir starke Trainingssessions, aber leider war das Auto im Training komplett anders. Im ersten Stint haben wir gute Arbeit mit der Energie geleistet, wovon ich wegen der engen Strecke leider nicht viel profitieren konnte. Long Beach sollte besser für uns werden."

Salvador Duran (Aguri, 16.): "Die Fans waren unglaublich, auch wenn dieses Wochenende eher ein Desaster für uns war. Im zweiten Auto war ich leider nicht schnell genug und versuchte deshalb, das Rennen als Test für mich zu sehen."

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