Formel E

Chandhok & Mahindra freuen sich auf Formel-E-Heimspiel: "Guter Zeitpunkt, um nach Indien zu kommen"

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

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Am kommenden Wochenende trägt die Formel E zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Rennen in Indien aus: Der Hyderabad E-Prix wird von vielen mit Spannung erwartet. Insbesondere der indische Rennstall Mahindra Racing und Karun Chandhok, ehemaliger Fahrer des Teams und nun Experte für das internationale TV-Team der Rennserie, freuen sich auf das Heimrennen.

Indien ist bereits das 22. Land, in dem die Elektroserie ein Rennen austragen wird. Bereits seit einigen Jahren schielte die Rennserie auf das südasiatische Land. Denn für die in der Formel E engagierten Hersteller ist Indien ein großer Markt, auf dem die Elektromobilität großes Wachstumspotenzial hat.

Obwohl insbesondere Mahindra Racing die Pläne in den vergangenen Jahren forcierte, mit indischen Behörden kooperierte und sogar Fans dazu aufrief, eine mögliche Streckenführung in Neu Delhi vorzuschlagen, scheiterten bislang alle Pläne, ein Rennen in Indien durchzuführen. Umso größer ist nun die Freude beim Gründungsmitglied der Formel E, dass es 2023 geklappt hat.

"Endlich ist es soweit", feiert Frederic Bertrand, CEO des Teams Mahindra Racing. "Das Heimspiel des Teams ist etwas, auf das wir uns schon lange vorbereitet haben. Seitdem bekannt gegeben wurde, dass die Formel E nach Hyderabad kommt, freut sich das Team darauf, unseren fantastischen indischen Fans eine Show bieten zu können. Die Mannschaft geht mit viel Energie und Spannung nach Indien."

Sein Fahrer Lucas di Grassi stimmt ihm zu: "Es ist wichtig für uns, in Indien ein gutes Rennen zu fahren. Wir können es kaum erwarten, die indischen Fans zu sehen, die uns unterstützen werden. Wir wollen ihnen eine gute Show bieten." Sein Teamkollege Oliver Rowland ergänzt: "Die heimischen Fans im Rücken zu haben, wird unsere Motivation beim Rennen auf heimischem Boden noch steigern. Wir wissen, dass sie voll hinter uns stehen und uns unterstützen werden, was uns einen zusätzlichen Schub geben wird, um gute Leistungen zu bringen."

Chandhok: "Revolution der Elektromobilität vollzieht sich in rasantem Tempo"

Auch für den ehemaligen F1- und Formel-E-Fahrer Karun Chandhok ist der Hyderabad E-Prix etwas Besonderes. Der Inder bestritt einst die gesamte erste Saison 2014/15 für Mahindra. Sein bestes Resultat war dabei Platz 5 beim allerersten Rennen in Peking. Die Bestrebungen der Formel E, in seinem Heimatland zu fahren, hat er all die Jahre verfolgt. "Als einziger Inder, der bislang an der Formel E teilgenommen hat, freue ich mich auf das Debüt der Serie in Indien und darauf, dass den Zuschauern auf den Tribünen eine gute Show geboten wird", erklärt Karun Chandhok bei 'The South First'.

"Die Revolution der Elektromobilität vollzieht sich weltweit in rasantem Tempo, und Indien ist das nicht anders", so Chandhok weiter. "Dies ist ein guter Zeitpunkt für die erste rein elektrische Rennmeisterschaft der Welt, nach Indien zu kommen."

"Die Strecke in Hyderabad sieht wirklich interessant aus", findet der frühere Mahindra-Fahrer. "Sie wird den Fahrern viel Spaß machen, denke ich. Die Strecke hat eine gute Mischung aus schnellen und technischen Abschnitten für die Fahrer und Autos. Ich habe letzte Woche einige Zeit damit verbracht, die Strecke im Simulator zu fahren und war wirklich beeindruckt."

Der Hyderabad E-Prix findet für uns Europäer etwas ungewohnt wegen der Zeitverschiebung am Samstagvormittag statt: Start des vierten Saisonlaufs ist schon um 10:33 Uhr deutscher Zeit. ProSieben überträgt das Rennen live.

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