Formel E

Neues Formel-E-Chassis soll maximal 270.000 Euro kosten

Timo Pape

Timo Pape

Wie wir bereits Anfang Juli berichteten, hat sich das japanische Unternehmen Dome um den Status des Chassisherstellers ab Saison fünf beworben. Die FIA hatte die Rolle, die momentan Dallara innehat, im Frühjahr dieses Jahres für die Saison 2018/19 neu ausgeschrieben. Dome ist jedoch nicht der einzige Interessent, der das neue Auto der Formel E bauen möchte.

Der momentan gültige Vertrag zwischen Dallara und der Formel E erstreckt sich auf vier Jahre. Doch die Italiener wollen sich auch danach nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und würden weiterhin gern alleiniger Chassishersteller bleiben.

Zusätzliche Konkurrenz kommt aus Frankreich: TEOS, bekannt aus der GP2-Serie, bewirbt sich ebenso um die Chassisvergabe. Dazu sollen zwei weitere nicht namentlich genannte Bewerber im Bieterstreit um das Chassis mitmischen. Die FIA lockt den zukünftigen Chassishersteller mit einem Drei- oder Vierjahresvertrag.

Die Anforderungen an das zukünftige Chassis sind allerdings schon eine kleine Herausforderung. 40 Kilogramm gilt es, am Chassis einzusparen. Damit wird den zukünftigen größeren und möglicherweise schwereren Batterien Rechnung getragen, die ab Saison fünf ein ganzes Rennen lang durchhalten sollen.

Die FIA hat als weiteres Kriterium eine Kostengrenze eingeführt, um die Entwicklungskosten nicht explodieren zu lassen. Maximal 270.000 Euro sind dafür veranschlagt. Im Oktober 2017 muss der kommende Chassisausrüster ein Testmodell bereitstellen.

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