Formel E

"Eine absolute Zitterpartie" - Jaguar will auf neuem Kracher-Kurs in Kapstadt aufs Formel-E-Podium

Timo Pape

Timo Pape

Sam-Bird-Hyderabad-Formula-E-Jaguar

Am Wochenende gastiert die Formel E zum ersten Mal in Südafrika. Beim Kapstadt E-Prix will vor allem ein Team Wiedergutmachung leisten: Jaguar TCS Racing. Die "Raubkatze" hatte in Hyderabad das Potenzial für den ganz "großen Wurf" - bis sich Sam Bird und Mitch Evans selbst aus dem Rennen nahmen. Auf der neuen Strecke am Kap der guten Hoffnung soll zumindest ein Pokal her.

"Als Team haben wir in Hyderabad einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und gezeigt, dass wir mit dem Jaguar I-Type 6 ein schnelles und äußerst konkurrenzfähiges Auto haben", schöpft Teamchef James Barclay Hoffnung. Der gebürtige Südafrikaner gibt die Marschrichtung für sein Heimrennen vor: "Unser Ziel für dieses Wochenende in Kapstadt ist es, uns in eine Position zu bringen, in der wir um Punkte und Podiumsplätze fahren können."

"Da ich in Südafrika aufgewachsen bin und das letzte WM-Rennen 1993 in Kyalami gesehen habe, ist es für mich und die anderen südafrikanischen Teammitglieder ein stolzer Moment, Teil der Rückkehr des Spitzensports in dieses leidenschaftliche Motorsportland zu sein", steigt bei Barclay die Vorfreude. "Die Strecke ist schnell und anspruchsvoll und wird ein Test für die Teams, Fahrer und Autos sein. Und das vor der Kulisse des Tafelbergs - einem der Sieben Neuen Naturwunder."

"Als Formel-E-Rennfahrer haben wir das unglaubliche Glück, zu neuen Zielen zu reisen, und Kapstadt ist eines, auf das ich mich besonders freue", findet auch Pilot Sam Bird. Auf seinen schwerwiegenden Fehler in Indien geht er nicht mehr ein: "Wir haben uns darauf konzentriert, uns mit der zweiten neuen Strecke in dieser Saison vertraut zu machen und so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Ich bin zuversichtlich, dass unser Team und der Jaguar I-Type 6 über die nötige Leistung verfügen, um in Kapstadt in die Punkte und aufs Podium zu fahren."

Evans lechzt nach Erfolg: "Will wieder ganz vorne stehen"

Auch Teamkollege Mitch Evans blickt lieber nach vorn als zurück und meint: "Wir lernen bei jedem Rennen dazu, also werden wir diese positive Einstellung mit in den Kapstadt E-Prix nehmen. Das Qualifying wird für mich besonders wichtig sein, denn nach meiner ersten Pole-Position der Saison in Hyderabad will ich wieder ganz vorne stehen. Mein Auto hat so viel Potenzial. Es hat das Tempo und die Effizienz, die man braucht, um erfolgreich zu sein."

Phil Charles, Technischer Leiter von Jaguar TCS Racing, blickt mit Vorfreude auf den brandneuen Straßenkurs in Kapstadt: "Der Rennkalender der Formel E bietet in dieser Saison einige aufregende Strecken, und als nächstes haben wir einen absoluten Kracher. Eine rasante Strecke mit mehreren holprigen Bremszonen, einer super engen Schikane mit den Kurven 4, 5 und 6 sowie einem Hochgeschwindigkeits-Nadelöhr-Abschnitt in T8, T9 und T10: Der Kapstadt E-Prix verspricht, eine absolute Zitterpartie zu werden."

Los geht's in Südafrika am Freitag mit dem 1. Freien Training. Das Rennen ist für den Samstagnachmittag angesetzt. e-Formel.de ist für dich live in Kapstadt vor Ort.

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