Formel E

Entwurf veröffentlicht: So könnte der Formel-E-Kalender für Saison 3 aussehen

Timo Pape

Timo Pape

Noch ist die zweite Saison im Gange, doch die Formel E arbeitet nach wie vor auf Hochtouren am künftigen Rennkalender für Saison drei. Nun veröffentlichte 'Motorsport.com' einen vorläufigen Entwurf, der jedoch mit Vorsicht zu genießen ist. Demnach würden zahlreiche Stationen der aktuellen Saison herausfallen - darunter auch London - und durch einige neue Städte ersetzt werden.

Was immer realistischer scheint: Der Peking ePrix wird in Saison drei voraussichtlich nicht mehr stattfinden. Stattdessen dürfte der Saisonstart nach Hongkong verlegt werden. Der Termin am 9. Oktober - ausnahmsweise ein Sonntag - ist längst bestätigt. Im darauffolgenden Monat könnte es künftig aber nicht mehr nach Putrajaya gehen, sondern nach Marrakesch.

Nach dem Jahreswechsel stünden mit Mexiko-Stadt, Buenos Aires und Long Beach zunächst drei altbekannte Austragungsorte auf dem Programm. Danach, am 22. April, könnte allerdings die asiatische Metropole Singapur zum ersten Mal ein Formel-E-Rennen austragen. Im Mai dürfte erwartungsgemäß Monaco in den Kalender zurückkehren.

Die folgenden beiden Europa-Rennen, Paris und Berlin, könnten die Klammer für einen möglichen Brüssel ePrix am 10. Juni bilden, der relativ gute Chancen auf eine Realisierung hat. "Brüssel ist meine Heimat. Es wäre etwas ganz Besonderes, dort zu fahren", sagt Jerome d'Ambrosio, der die vorgeschlagene Location in der belgischen Hauptstadt bereits in Augenschein genommen hat.

4 Rennen in Nordamerika zum Abschluss?

Die beiden letzten Stationen der Formel-E-Saison 2016/17 könnten in Nordamerika stattfinden - beide als Doppelrennen an je zwei Tagen. Am 15. und 16. Juli würde die Elektroserie demnach im kanadischen Montreal gastieren. Das Saisonfinale könnte Ende Juli vor der beeindruckenden Skyline von New York steigen.

"Montreal hat gute Chancen, auf der Liste zu sein, die wir (im nächsten Monat zum Meeting des Weltmotorsportrates an die FIA) schicken werden", sagt Formel-E-Boss Alejandro Agag. "Wenn New York klappen würde, wären beide Events im Juli und unter Umständen Doppelrennen." Der Montreal ePrix fände nahe des Rathauses in Downtown statt.

Eine genaue Location für New York steht hingegen noch nicht fest. "Ich war letzte Woche dort, und wir machen gute Fortschritte", sagt Agag, "aber New York ist noch nicht bestätigt." Sollten ein Rennen im "Big Apple" und der aktuelle Kalenderentwurf tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, würde die kommende Saison zwölf Städte mit insgesamt 14 Rennen beinhalten.

Die vierte Saison der Formel E (2017/18) soll übrigens deutlich später beginnen, als es bisher der Fall war. Die Rede ist von einem Auftaktrennen im Dezember 2017. Bis dahin wird aber noch eine ganze Menge Zeit verstreichen, in der viel passieren kann…

 

Diese Städte wären neu/wieder im Formel-E-Kalender:

Hongkong, Marrakesch, Singapur, Monaco, Brüssel, Montreal, New York

Diese Städte wären nicht mehr im Formel-E-Kalender:

Peking, Putrajaya, Punta del Este, Moskau, London

Diese Städte wären weiterhin im Formel-E-Kalender:

Mexiko-Stadt, Buenos Aires, Long Beach, Paris, Berlin

 

Der Kalender-Entwurf für die Saison 2016/17 im Überblick:

 

09.10.2016 Hongkong China
12.11.2016 Marrakesch Marokko
28.01.2017 Mexiko-Stadt Mexiko
25.02.2017 Buenos Aires Argentinien
25.03.2017 Long Beach USA
22.04.2017 Singapur Singapur
13.05.2017 Monaco Monaco
27.05.2017 Paris Frankreich
10.06.2017 Brüssel Belgien
24.06.2017 Berlin Deutschland
15./16.07.2017 Montreal Kanada
29./30.07.2017 New York USA

 

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