Formel E

Erneut in Chromrot & mit Nummer 99: Dragon Penske Autosport zeigt Formel-E-Auto für 2022

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe des Fahrerduos Sergio Sette Camara und Antonio Giovinazzi hat Dragon Penske Autosport am Samstagabend auf seinem Instagram-Account die Folierung für die Formel-E-Weltmeisterschaft 2022 gezeigt. Viel Neues haben sich die US-Amerikaner jedoch nicht einfallen lassen.

Wie im Jahr 2021 wird das Team von Jay Penske auch in der kommenden Saison seiner Folierung in Chromrot und Weiß treu bleiben, wobei der rote Anteil der Folierung erneut ein Karo-Muster bildet. Die Linienführung bleibt nahezu unangetastet, jedoch wird der mattweiße Farbton durch eine glänzende Variante ersetzt.

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von DRAGON / PENSKE AUTOSPORT (@dragonracing_fe)

Auf eine offizielle Präsentation oder eine Pressemitteilung verzichtete das Team dabei.

Da auf dem Fahrzeug die Startnummer 99 zu sehen ist, mit der Giovinazzi derzeit noch in der Formel 1 antritt, ist davon auszugehen, dass Porsche diese freigegeben hat. In der vergangenen Saison war Pascal Wehrlein mit der Startnummer 99 gefahren, nachdem sein früherer Arbeitgeber Mahindra "seine" Startnummer 94 behalten und für Alex Lynn verwendet hatte. Die Vermutung liegt somit nahe, dass Wehrlein im kommenden Jahr wieder mit der Startnummer 94 antreten wird.

Technisch betrachtet ist der "Penske EV-5" identisch mit dem Vorjahreswagen. Wie alle anderen Teams auch müssen die US-Amerikaner in Saison 8 noch mit dem bereits für 2021 homologierten Antriebsstrang an den Start gehen, ehe zum Start der Gen3-Ära Ende nächsten Jahres ein von Grund auf neu entwickelter E-Rennwagen ran darf. Der Antrieb für den Gen3-Boliden des Teams wird dabei vom deutschen Automobilzulieferer Bosch entwickelt.

Minimale Veränderungen zur Vorsaison

"Dezente und geringfügige Änderungen an der letztjährigen Lackierung, aber mit dem Schwerpunkt, eine Identität für das Team zu schaffen und das zu verbessern, was wir im letzten Jahr als die beste Lackierung in der Startaufstellung empfanden", beschreibt Designer Sean Bull seine Arbeit auf seinem Twitter-Account. "Ein Wechsel zu glänzendem Weiß anstelle von mattem Weiß und einige sehr kleine Anpassungen an den Linien, um einen besseren Farbfluss mit unserer Doppelrautengrafik aus allen Blickwinkeln zu erreichen, sollten diese noch mehr hervorstechen lassen."

Er ergänzt: "Ich bin sehr stolz darauf, dieses Design und diese Identität für das Team entworfen zu haben. Ich muss sagen, dass es immer noch mein persönliches Lieblingsdesign ist, das ich entworfen habe. Antonio Giovinazzi und Sergio Sette Camara dieses Design in der nächsten Saison fahren zu sehen, wird etwas ganz Besonderes sein."

Zum ersten Mal öffentlich zu sehen ist der Rennwagen am 29. November bei den anstehenden Vorsaison-Testfahrten der Formel E im spanischen Valencia.

Zurück

2 Kommentare

Derbe_klopp_te ·

"Da auf dem Fahrzeug die Startnummer 99 zu sehen ist, mit der Giovinazzi derzeit noch in der Formel 1 antritt, ist davon auszugehen, dass Porsche diese freigegeben hat. In der vergangenen Saison war Pascal Wehrlein mit der Startnummer 99 gefahren, nachdem sein früherer Arbeitgeber Mahindra "seine" Startnummer 94 behalten und für Alex Lynn verwendet hatte. Die Vermutung liegt somit nahe, dass Wehrlein im kommenden Jahr wieder mit der Startnummer 94 antreten wird."

Mal ne Frage, wie ist denn das geregelt.
Als diese Startnummern in der f1 eingeführt wurden, hieß es doch, dass sie Fahrerspezifisch sind und nicht Teamspezifisch.
sicher können die Regularien diesbezüglich zwischen FE und f1 unterschiedlich sein.
Wie konnte es zu dieser Posse kommen, dass Wehrlein die 94 nicht mitnehmen durfte?

Antwort von Tobias Wirtz

Hallo, die Formel 1 ist meines Wissens nach die einzige FIA-Rennserie, in der diese Regelung gilt. In sämtlichen übrigen Rennserien gehören die Nummern den Teams, nicht den Fahrern.

Die Teams dürfen vor Saisonbeginn ihre Wunschnummern bei der FIA äußern. Diese verteilt die Nummern dann, meines Wissens nach in der Reihenfolge, in der die Teams die Gesamtwertung abgeschlossen haben.

Wehrlein hat Mahindra ja bekanntlich kurzfristig vor den sechs Rennen in Berlin 2020 verlassen, und ganz glücklich war man bei Mahindra über die Umstände nicht. Ich gehe davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt entweder Mahindra die Nr. 94 bereits für eine weitere Saison beantragt hatte (was jedoch sehr früh gewesen wäre), oder aber man so sauer über Wehrleins Abschied war, dass man ihn damit noch einmal ärgern wollte. Da Mahindra in der Gesamtwertung 2019/20 vor Porsche lag, hatte das Team somit das Vorrecht auf die Startnummer, sodass Porsche eine andere Nummer für Wehrlein wählen musste.

Derbe_klopp_te ·

Vielen Dank für die Antwort.
Sie hat mein Wissen über Motorsport bereichert

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 3 plus 4.
Advertisement