Formel E

Formel E bei DMAX: TV-Quoten für Monaco enorm, Paris durchschnittlich

Timo Pape

Timo Pape

Der Senderwechsel von Eurosport zu DMAX scheint sich auszuzahlen. Vor allem der Monaco ePrix am 13. Mai konnte beeindruckende Einschaltquoten vermelden. 205.000 Menschen verfolgten den ewigen Zweikampf zwischen Sebastien Buemi und Lucas di Grassi zu Spitzenzeiten live an den Bildschirmen. Im Schnitt sahen 118.000 zu - mehr als die Spitzenwerte aller anderen Läufe der dritten Saison. Monaco reiht sich damit direkt hinter das Saisonfinale von London 2016 (214.000) und den Berlin ePrix 2016 (210.000) als drittbestes TV-Ergebnis für die Formel E in Deutschland ein.

Auch die Marktanteile konnten sich sehen lassen. So schalteten genau ein Prozent aller Fernsehzuschauer den ePrix im Fürstentum ein. In der Zielgruppe (männlich, 20-59 Jahre) lag der Marktanteil sogar bei 1,2 Prozent. "In Anbetracht der Tatsache, dass zeitgleich auch die große Bundesliga-Konferenz mit neun Spielen gleichzeitig stattfand, sicherlich ganz ordentliche Werte für das Rennen in Monaco", sagt ein Discovery-Sprecher gegenüber 'e-Formel.de'. "Mit 115.000 Zuschauern im Schnitt und 200.000 in der Spitze wurde auf DMAX das bislang beste Saisonergebnis eingefahren."

Etwas weniger erfolgreich, wenngleich immer noch okay, verlief der Paris ePrix eine Woche später. Zu Spitzenzeiten schalteten 107.000 Zuschauer ein, im Durchschnitt waren es 72.000. Damit bewegte sich DMAX in etwa auf dem Niveau der Eurosport-Übertragungen von Hongkong und Marrakesch. Der Marktanteil war mit 0,6 Prozent ebenfalls durchschnittlich. "Nichtsdestotrotz haben wir nach sechs Live-Rennen eine Steigerung von 32 Prozent gegenüber der letzten Saison erreicht. Und bisher waren wir bei fünf von sechs Stationen besser als 2015/16", so unsere Quelle.

Discovery vergleicht in seinen Analysen stets Lauf Nummer sechs der dritten Saison mit Lauf Nummer sechs der zweiten Saison und so weiter. Demnach ist für die Kollegen der Vergleich zwischen Paris 2017 und Long Beach 2016 relevant, obwohl beide zu völlig unterschiedlichen Zeiten starteten (16 Uhr gegen 1 Uhr nachts).

Wir blicken daher noch mal auf den Paris ePrix 2016. Damals schalteten durchschnittlich 117.000 Zuschauer ein, in der Spitze sogar 177.000. Somit war die diesjährige Ausgabe des Rennens am Invalidendom weniger erfolgreich, doch auch die Paris-Übertragung musste sich mit dem Bundesliga-Finale messen, das bei Sky enorme Marktanteile für sich beanspruchte.

Der Trend der Formel E im deutschen Fernsehen bleibt trotz alledem weiterhin positiv. Zudem stehen als nächstes die beiden Rennen in Berlin an. Wir sind gespannt, wie sich die Quoten am Wochenende darstellen werden. Wo ihr was wann seht, könnt ihr auf unserer TV-Seite nachlesen.

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