Formel E

Formel E: Cupra Kiro bestätigt Pepe Marti für Gen4, Ticktum-Zukunft weiter offen

Tobias Wirtz

Tobias Wirtz

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Pepe Marti wird auch in der Gen4-Ära für Cupra Kiro in der Formel E antreten. Das US-amerikanische Team hat den Spanier nach einer starken Rookie-Saison für 2026/27 bestätigt. Marti beendete seine Debütsaison mit 66 Punkten und zwei Podiumsplatzierungen. Wer sein Teamkollege wird, ist hingegen weiterhin offen.

Marti war erst vor der vergangenen Saison aus der Formel 2 in die Formel E gewechselt. In der letzten Saison der Gen3-Ära fand sich der 21-Jährige schnell zurecht. Bereits bei seinem zweiten Rennen in Mexiko holte er als Siebter seine ersten WM-Punkte. Bei seinem Heimrennen in Madrid führte Marti anschließend erstmals einen Formel-E-Lauf an.

Seinen bislang größten Erfolg feierte er beim Monaco E-Prix. Von Startplatz 15 fuhr Marti auf Rang 3 und wurde damit zum ersten Spanier auf einem Formel-E-Podium. Beim anschließenden Rennen in Sanya legte der Cupra-Kiro-Pilot nach und wurde nach einer Aufholjagd von weit hinten sogar Zweiter.

Am Ende seiner ersten Saison standen 66 Punkte zu Buche. Nun erhält er bei Cupra Kiro die Chance, seine Entwicklung mit dem deutlich leistungsstärkeren Gen4-Fahrzeug fortzusetzen.

Marti: "Wir stehen erst ganz am Anfang"

"Ich freue mich sehr, auch in der Formel-E-Saison 2026/27 für Cupra Kiro zu fahren", sagt Marti. Seit seinem Wechsel habe er vom Team "enorme Unterstützung und großes Vertrauen" gespürt. In seiner Rookie-Saison habe man gemeinsam etwas sehr Positives aufgebaut.

Besonders stolz sei er auf seine Podiumsplatzierungen, die Führungskilometer und darauf, als erster Spanier auf einem Formel-E-Podium gestanden zu haben. Gleichzeitig blickt Marti bereits auf die neue Fahrzeuggeneration: "Ich habe aber auch das Gefühl, dass wir erst ganz am Anfang stehen. Cupra Kiro hat große Ambitionen für die Zukunft, und ich freue mich darauf, Teil dieser Reise in Gen4 zu sein."

Auch Teamchef Russell O'Hagan bezeichnet die weitere Zusammenarbeit als naheliegende Entscheidung. Marti habe das Team seit seinem Einstieg mit seinem Talent, seiner Arbeitsmoral und seiner Reife beeindruckt. Obwohl Cupra Kiro dem Rookie ursprünglich Zeit für seine Entwicklung geben wollte, habe er die Erwartungen "fast sofort übertroffen". Das Team sieht in ihm eines der größten Nachwuchstalente der Formel E und traut ihm zu, künftig eine wichtige Rolle in der Meisterschaft zu spielen.

Wer fährt neben Marti? Zukunft von Ticktum weiter offen

Mit Martis Bestätigung steht bislang eines der beiden Cupra-Kiro-Cockpits für Saison 13 fest. Wer den zweiten Gen4-Boliden fahren wird, ist dagegen noch nicht bestätigt.

Dan Ticktum, der seit seinem Formel-E-Debüt für die Mannschaft fährt, hatte bereits beim Saisonfinale in London erklärt, sich auch nach Möglichkeiten außerhalb von Cupra Kiro umzusehen. Zuletzt soll der Brite einen Test für Lola Yamaha absolviert haben und kommt dort als möglicher Fahrer für die Gen4-Ära infrage. Einen Verbleib bei Cupra Kiro hatte Ticktum allerdings ebenfalls nicht vollständig ausgeschlossen.

Cupra Kiro wird in der Gen4-Ära weiterhin mit Porsche-Technik antreten. Anders als bislang erhält das Kundenteam ab Saison 13 dabei Antriebe auf dem gleichen technischen Stand wie die Porsche-Werksteams. Die neue Saison beginnt am 18. und 19. Dezember 2026 in Jeddah (Saudi-Arabien).

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