Formel E: Cupra Kiro ersetzt Dan Ticktum durch Jake Hughes & enthüllt neue Gen4-Lackierung
Tim Neuhaus
Cupra Kiro
Nach monatelangen Spekulationen ist die Entscheidung gefallen: Dan Ticktum verliert sein Formel-E-Cockpit bei Cupra Kiro. Sein Nachfolger wird Jake Hughes, der nach einem Jahr Pause in die elektrische Rennserie zurückkehrt und künftig an der Seite von Pepe Martí fährt. Gleichzeitig präsentiert das Porsche-Kundenteam seine neue Gen4-Lackierung für die Saison 2026/27.
Hughes bringt Erfahrung mit
Nachdem aus Maserati MSG Racing nach Saison 11 Citroen Racing wurde, entschied man sich, zwei neue Fahrer mit Nick Cassidy und Jean-Eric Vergne unter Vertrag zu nehmen. Die damaligen Stammfahrer Stoffel Vandoorne und Jake Hughes fanden beide keinen Sitz für die letzte Saison und mussten ein Jahr auf der Ersatzbank verbringen. Hughes war zuletzt Ersatzfahrer bei Mahindra Racing und trat in der ELMS für Algarve Pro Racing an. Zusätzlich sitzt er für das McLaren-Formel-1-Team im Simulator.
Mit Cupra Kiro hat der Brite jetzt einen neuen Vollzeitarbeitgeber in der Formel E gefunden. Hughes war in der Formel E für seine exzellente Qualifying-Performance bekannt und hat bereits vier Polepositions und zwei Podestplätze in seiner Statistik. Eine weitere Chance in der Elektrorennserie zu bekommen, macht Hughes überglücklich: "Ich bin total begeistert, nun Teil von CUPRA KIRO zu sein. Es kommt mir vor, als hätte ich schon lange darauf gewartet. Das Team hat die Grundlagen für etwas ganz Besonderes geschaffen, und hoffentlich können wir nun weiter an diese Erfolge anknüpfen und noch mehr Erfolge erzielen."
Gleiche Identität mit abstrakterem Ansatz
Neben der Bekanntmachung des neuen Stammfahrers zeigt Cupra Kiro auch ihre Lackierung für den Gen4-Bolliden. Das Konzept des Vorjahres, welches seit Cupras Einstieg beim amerikanischen Team Kupfer mit Neongelb kombiniert, bleibt bestehen. Anders als im Vorjahr ist die Farbe nicht mehr so flächig platziert und wird durch einen hohen Schwarzanteil verdrängt. Der größte Unterschied ist der prismatisch zersplitternde Übergang ins Schwarz an den Seitenplatten und der hinteren Hälfte des Autos.
Das frische Design und die neue Fahrerpaarung lösen viel Freude, aber auch hohe Ansprüche beim Teamchef Russell O'Hagan aus: "Im vergangenen Jahr haben wir in fast allen Bereichen des Teams Verbesserungen vorgenommen. Innerhalb des Teams herrscht ein echtes Gefühl des Vertrauens und der Zuversicht, und wir sind hoch motiviert, dies später in diesem Jahr bei den Rennen in Leistung umzusetzen. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was wir erreichen können."
Ab dem 16. November sehen wir Jake Hughes und Pepe Marti dann erstmals im neuen Cupra Kiro bei den Testfahrten in Madrid.
Galerie: Der neue Cupra Kiro
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