Formel E

Formel E: Fortescue Zero zeigt Gen4-Lackierung in Schwarz & Neongrün mit Bergbaumotiv

Tim Neuhaus

Tim Neuhaus

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Fortescue Zero Racing hat die Lackierung seines ersten Formel-E-Autos für die Gen4-Ära vorgestellt. Der neue Rennstall setzt auf Schwarz und Neongrün – mit ungewöhnlichen Details, die auf die australischen Wurzeln des Unternehmens verweisen. Während Dan Ticktum bei der Präsentation auf der Bühne stand, fehlte sein eigentlich vorgesehener Teamkollege Taylor Barnard. Dessen Zukunft ist wegen eines Vertragsstreits weiterhin ungewiss.

Schwarz als Grundfarbe, dazu auffällige neongrüne Akzente: So präsentiert sich der neue Gen4-Bolide von Fortescue Zero Racing. Die Farbgebung zieht sich über große Teile der Karosserie und unterscheidet sich deutlich vom ebenfalls teilweise grünen Design des Kundenteams Envision Racing.

Bergbaumotiv & versteckte Hommage an Williams

Die Besonderheit liegt jedoch in den Details: Auf der Karosserie sind Höhenlinien des Standorts zu erkennen, an dem Fortescue seine erste sogenannte grüne Mine in der australischen Pilbara-Region plant. Das Motiv verweist auf Fortescues Pläne, den Bergbau dort künftig ohne fossile Brennstoffe zu betreiben. Darüber hinaus enthält die Lackierung die Initialien des Fortescue-Gründer Andrew Forrest und des früheren Formel-1-Teamchef Frank Williams. Fortescue hatte 2022 das ursprünglich aus der Williams-Gruppe hervorgegangene Technologieunternehmen Williams Advanced Engineering übernommen.

Barnard fehlt bei Präsentation - Zukunft weiter offen

Auffällig war bei der Präsentation allerdings auch die Abwesenheit von Taylor Barnard. Der bereits als Stammfahrer verpflichtete Brite nahm nicht an der Veranstaltung teil und wird auf der offiziellen Website von Fortescue Zero Racing derzeit nicht mehr im Fahrerkader aufgeführt. Aufgrund des anhaltenden Vertragsstreits ist weiterhin unklar, ob Barnard in der kommenden Saison für das australische Team antreten wird.

Stattdessen standen mehrere wichtige Akteure des neuen Formel-E-Projekts auf der Bühne: Neben Teamchef Jim Wright und Fahrer Dan Ticktum trat die ehemalige Williams-Formel-1-Teamchefin Claire Williams als Botschafterin auf.

Ticktum sieht mit Zuversicht auf die 13. Formel-E-Saison und lobt besonders Jaguars Engagement als Hersteller: "Wir hatten enorme Unterstützung von Jaguar, die uns sehr helfen wird, und viele Leute, die wir haben, kommen vom ehemaligen DS‑Penske-Team. Wir werden gleich voll durchstarten."

Ab dem 16. November nimmt Fortescue Zero Racing an den offiziellen Formel-E-Vorsaison-Testfahrten in Madrid teil. Mit Jaguar als Antriebslieferant verfügt der Rennstall über eine erfahrene technische Grundlage. Wer neben Dan Ticktum im zweiten Cockpit sitzen wird, ist dagegen weiterhin offen.

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