Formel E

Formel E im TV: Dämpfer für Eurosport in Mexiko

Timo Pape

Timo Pape

Der Mexico City ePrix der Formel E am 12. März bedeutete für den deutschen Fernsehsender Eurosport einen leichten Rückschlag. Nur 90.000 Zuschauer in der Spitze verfolgten den packenden fünften Saisonlauf der Elektroserie. Ebenso viele wie beim Rennen von Punta del Este im Dezember, aber deutlich weniger als noch beim vorherigen ePrix Anfang Februar in Buenos Aires (damals maximal 262.000).

Grund für den Quotenrückgang könnte die Übertragungszeit gewesen sein. Durch die Zeitverschiebung von sieben Stunden zwischen Deutschland und Mexiko-Stadt begann das Formel-E-Rennen erst um 23 Uhr deutscher Zeit. Eurosport sendete am Samstagabend ab 22:53 Uhr insgesamt eine Stunde und 17 Minuten lang, also bis 0:10 Uhr. Manch einer könnte zu dieser späten Stunde schon im Bett gelegen haben.

Im Durchschnitt sahen 50.000 TV-Zuschauer, wie Lucas di Grassi das deutsche Abt-Team zum vermeintlichen Sieg führte, ehe er wegen eines zu leichten Autos disqualifiziert wurde, und demnach Jerome d'Ambrosio auf Platz eins vorrückte. Die Zuschauerzahl entsprach einem generellen Marktanteil von 0,3 Prozent. In der Zielgruppe (Männer zwischen 20 und 59 Jahren) erreichte Eurosport einen Marktanteil von 0,6 Prozent - halb so viel wie zuletzt in Argentinien.

Die nächste Übertragung strahlt der Münchener Fernsehsender bereits in gut zwei Wochen aus, denn am 2. April gastiert die Formel E in Long Beach (USA). Dann dürfte die Zeitverschiebung allerdings noch mehr ins Gewicht schlagen, denn das Rennen geht erst um 1 Uhr nachts los - also genau genommen am 3. April. Anschließend beginnt aber die Europatournee (Paris, Berlin, Moskau, London) der Formel E mit Startzeiten am Nachmittag.

Die Einschaltquoten der Formel E bei Eurosport im Saisonverlauf

Eurosport-Einschaltquoten-Formel-E-nach-Mexiko

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